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Die strategische und wirtschaftliche Bedeutung von Analyseverfahren nimmt zu

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Fast 50 Prozent der Anwender von solchen Analyseverfahren bezeichnen diese als wichtiges Instrument im Unternehmensalltag. In der Zukunft werden es voraussichtlich bis zu 95 Prozent sein, so das Ergebnis einer Umfrage. Die am häufigsten genutzten Verfahren in der Analyse sind Verfahren, mit denen vor allem mehrdimensionale Einflussfaktoren auf die Bildung von Segmenten, Feststellung von Abhängigkeiten oder die Vorhersage von Werten oder Klassenzugehörigkeiten einbezogen werden können. Solche Verfahren werden bereits von fast 40 Prozent der Unternehmen in ihre Analysen mit einbezogen. Hiervon werden aber nur fünf Prozent häufig und 32 Prozent vereinzelt gebraucht. Die kurzfristige Nutzung solcher Verfahren wird von 24 Prozent geplant und die langfristige Nutzung wird von 21 Prozent geplant. 18 Prozent der Unternehmen wollen solche Verfahren in Zukunft gar nicht nutzen.

Bei der fortgeschrittenen Analyse gibt es bei den Unternehmen noch Luft nach oben
Wenige Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit fortgeschrittenen Analyse-Verfahren gemacht. Insbesondere mit fortgeschrittenen Analyseverfahren, ihren Potentialen, der Organisation, Prozessen und der Technik gibt es kaum praktische Erfahrungen bei den Unternehmen. Viele Unternehmen gehen behutsam an die Thematik heran und wählen Anwendungsfälle aus, welche keinen hohen Aufwand mit sich bringen und einen hohen Mehrwert versprechen. Mit den fortgeschrittenen Analysen geht ein Paradigmenwechsel einher. Es findet ein Wandel von einer rückwärtsgewandten Strategie hin zu einer in die Zukunft gerichteten und explorativen Sicht statt. Dies gilt sowohl in der Analyse als auch in der Unternehmensstrategie. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Aufbau- und Ablauforganisationen fit für die fortgeschrittene Analyse zu machen. Zudem müssen die bisher genutzten Technologien angepasst und ergänzt werden.

Probleme und Vorteile gehen Hand in Hand
Es gibt allerdings bereits heute schon Unternehmen, die Advanced und Predictive Analytics für sich nutzen. Insbesondere im IT-, Finanz- und Telekommunikationssektor haben fast 50 Prozent der Unternehmen mit diesen Verfahren bereits Erfahrungen gemacht. In den anderen Branchen waren es hingegen nur 30 Prozent der Unternehmen, die Advanced und Predictive Analytics für sich nutzten. Die Unternehmen, die das Verfahren bereits nutzen, haben aufgrund einer fortgeschrittenen Analyse die Planungssicherheit und den Umsatz verbessern können. Zudem konnten neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden. Weitere positive Effekte, welche durch das Verfahren angestoßen werden konnten, betreffen die Verbesserung des Kundenverständnisses, die Kundenerfahrung, die Steuerung operativer Prozesse, die Unterstützung strategischer Entscheidungen, die Kostenreduzierung, die Steigerung der Prozesseffizienz, die Qualität der Produkte, verbesserte Dienstleistungen und ein besseres Markenverständnis. Ein Hindernis bei der Umsetzung sind oft die fehlenden Ressourcen in Fachbereichen und in der IT. In den meisten Fällen fehlt es an einem umfassenden Verständnis für datengetriebene Geschäftsmodelle.
Quelle: https://www.sas.com/de_de/whitepapers/ba-st-barc-advanced-und-predictive-analytics2016-2401792.html?gclid=EAIaIQobChMIxo6qruzn1QIVDpSyCh1CeALyEAAYASAAEgKdrfD_BwE

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