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Weihnachtsshopping: Tipps für den Online-Einkauf via Smartphone, Tablet oder Laptop

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Beim Weihnachtsshopping geht der Trend zunehmend weg vom Einkaufen in der Stadt und hin zum Online-Kauf via Smartphone, Tablet oder Laptop. Das Whitepaper "Weihnachtsshopping 2015/2016 - Smart & vertrauensvoll digital einkaufen" des BVDW gibt 12 Tipps, was beim Online-Shopping zu beachten ist und wann sich der Gang ins Geschäft doch lohnt.

Preisvergleich und Prüfung der Kontaktinformationen
Oft bieten Händler mit stationären Ladengeschäften ihre Waren online über eigenständige Gesellschaften an. Eine Preisrecherche ist hier ratsam, denn sowohl beim Preis als auch bei der Verfügbarkeit kann es Abweichungen zwischen Internet und Filiale geben, sodass sich der Weg ins Geschäft dann doch lohnt. Sorgloses Handeln empfiehlt sich beim Online-Einkauf nicht. Anbieter im Internet müssen klare und transparente Informationen über ihr Unternehmen, z. B. ein vollständiges Impressum, bereitstellen. Auch sollten die Kontaktinformationen geprüft werden, denn Mehrwertrufnummern dürfen für Vertragsfragen nicht genutzt werden und können teuer werden.

Nutzerbewertungen der Anbieter recherchieren
Während man von großen Online-Shops und Handelsketten sicher schon mal gehört hat, ist das bei kleinen Anbietern eher nicht der Fall. Über die Suche in Suchmaschinen findet man Nutzerbewertungen, die hilfreich dabei sind, sich ein Bild vom Anbieter zu machen. Hilfreich sind auch Siegel und Zertifikate, über die Online-Anbieter auf ihrer Website informieren müssen. Trusted Shops, EHI oder das TÜV-Siegel belegen den sicheren Online-Einkauf. Die Anbieter müssen sich für diese Zertifikate u. a. auf Preistransparenz, Lieferbedingungen und Datenschutz testen lassen.

Alle relevanten Produktinformationen müssen geliefert werden
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine ausführliche Produktbeschreibung, die alle relevanten Informationen wie Größe, Farbe und Gesamtpreis liefert. Üblich sind zudem Produktfotos. Bevor man im Laden einkaufen geht, ist eine Online-Recherche vorher oft hilfreich. Unterscheiden sich die Preise bei verschiedenen Händlern sehr deutlich, sollten die möglichen Zusatzkosten unter die Lupe genommen werden. Händler müssen den Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer und aller weiteren Preisbestandteile angeben. Während hohe Lieferkosten noch recht einfach zu identifizieren sind, sind weitere Leistungen, z. B. Versicherungen oder Zubehör, im Warenkorb gesondert auszuweisen. Daher ist eine grundsätzliche Kontrolle der Endsumme ratsam.

Sichere Zahlungsmethoden und Datenschutz
Online-Shops müssen mindestens eine kostenfreie Bezahlmöglichkeit anbieten, nur kostenpflichtige Zahlungsweisen sind verboten. Angebote, die nur Vorkasse per Überweisung zur Auswahl haben, sollten gemieden werden. Online-Bezahldienste sind eine sichere und schnelle Alternative zu Lastschrift, Kauf auf Rechnung oder Vorabüberweisung. Bei vielen Diensten gibt es auch Käuferschutzprogramme. Die Bedingungen zur Durchsetzung sollten allerdings gründlich geprüft werden. Der Datenschutz ist beim Online-Einkauf besonders wichtig. Der gesamte Bestellprozess sollte verschlüsselt sein (Vorhängeschloss-Symbol in der Browser-Adressleiste). Möchte der Anbieter etwa andere Angebote per E-Mail zuschicken, so braucht er die ausdrückliche Einwilligung (Checkbox). Die Erklärung muss eindeutig definieren, wer die E-Mail-Adresse wozu nutzen können soll.

Versand und Rücksendebedingungen
Neben dem Preisvergleich inklusive Lieferkosten sollten auch die Lieferbedingungen geprüft werden. Das Versandrisiko ist nicht auf den Käufer zu übertragen. Der Versand von hochwertigen Bestellungen sollte immer versichert erfolgen. Lokale Händler bieten auch immer öfter einen Zustellservice an. Während stationäre Händler verkaufte Ware nicht zurücknehmen müssen, dies aber oft von sich aus anbieten, lassen sich über das Internet abgeschlossene Kaufverträge generell innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Die Ware muss unbeschädigt und sicher nach höchstens weiteren 14 Tagen zum Händler zurückgeschickt werden. Der Händler muss die Kosten für die Rücksendung nur bei falscher oder defekter Ware oder bei vertraglicher Übernahme tragen. Bei Nichtgefallen ist der kostenlose Rückversand eine freiwillige Leistung.

Guter Kundenservice anhand von Benutzerbewertungen erkennen
Oft trifft man auf treuere Servicenummern mit langen Warteschleifen. Für Vertragsfragen ist eine Telefonnummer anzugeben, die dem Online-Händler aber keinen Mehrwert generieren dürfen. Oft die Erreichbarkeit aber auch per E-Mail und vermehrt per Live-Chat gegeben. Die Bewertungen anderer Nutzer geben einen Hinweis auf die beste Option. Übrigens lassen sich Waren bei Händlern, die auch stationäre Filialen haben, auch vor Ort umtauschen. Normalerweise erfolgt die Lieferung der Ware innerhalb der vorgeschriebenen Lieferzeitangabe. Sogar in der Woche vor den Feiertagen kann man noch gut einkaufen. Händler vor Ort geben teilweise die Verfügbarkeit von Waren auf ihren Websites oder Apps an, sodass man keine bösen Überraschungen im Laden erlebt.

Quelle: http://www.bvdw.org/presse/news/article/zwoelf-tipps-fuer-sicheres-und-smartes-weihnachtsshopping.html

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