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Smartphones - Informationsmedium während Kauf im stationären Handel

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Smartphones sind immer weiter verbreitet. Noch in 2011 soll die 10 Mio. Marke in Deutschland geknackt werden. Das Smartphone ist immer dabei, sodass sich die Konsumenten dank der mobilen Diente während des gesamten Kaufentscheidungsprozesses online informieren können. Vor allem Early Adopter nutzen das Handy auch während des Ladenbesuchs, wie die Studie „Von Multi-Channel zu Cross-Channel – Konsumentenverhalten im Wandel“ des E-Commerce-Center Handel in Kooperation mit der hybris GmbH zeigt.

Smartphones werden im Informationsprozess für Einkäufe immer wichtiger
Das Informationsverhalten beim letzten Kauf im stationären Handel, im Internet oder Katalog wurde bei über 1000 Internetnutzern und 500 Early Adopert abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass Smartphones im Informationsprozess immer wichtiger werden. Vor allem die Early Adopter, also die Smartphone-Nutzer unter 30 Jahren, haben sich sowohl vor als auch während des Kaufs im stationären Handel mit ihrem Handy informiert.

Händler sehen Gefahr in Preisvergleichsseiten im Internet
Händler sehen insbesondere die Nutzung von Preisvergleichsseiten im Internet als Gefahr an. Für sie bergen internetfähige Handys das Risiko, dass der Kunde sich ein Produkt zeigen lässt oder es ausprobiert, es dann aber zu einem günstigeren Preis online kauft. Auf der anderen Seite gibt das Smartphone wichtige Kaufimpulse für den stationären Handel. Vor 18,1 Prozent der Käufe von Early Adopters in stationären Geschäftsstellen werden über das Smartphone Informationen auf Anbieterwebseiten oder Apps gesucht. Diese Käufe machen 35,2 Prozent des Umsatzes in stationären Geschäftsstellen durch Early Adopters aus. Wichtig ist hierbei vor allem die direkte Verfügbarkeit des Produktes.

Smartphone als Bindeglied zwischen Online- und Offline-Handel
Für den stationären Handel ergeben sich aus der sinnvollen Integration des Smartphones als Bindeglied zwischen Offline- und Online-Handel große Chancen. Händler können den Kaufimpuls des Mobiltelefons für sich nutzen, indem sie auf das Informationsbedürfnis ihrer Kunden eingehen und z. B. Zusatzinformationen im Internet bereitstellen, die per Barcodescanner abrufbar sind. Entsprechend muss das Smartphone als weiterer Kanal in eine sinnvoll ineinander greifende Cross-Channel-Strategie eingebunden werden.

Smartphone als verbindender Kanal oft noch nicht in Strategie eingebunden
Da das Smartphone immer dabei ist, bietet es gerade beim Einkaufen viel Nutzungspotenzial. Mithilfe von Location-based Services können für Verbraucher sehr nützlich sein, um schnell zu erfahren, in welcher Filiale er das gewünschte Produkt sofort erhalten kann. Zwar wissen viele Markenhersteller und Händler um die Wechselwirkung zwischen den On- und Offline-Kanälen, aber die Verankerung von Smartphones als verbindender Kanal im Multichannel-Commerce steht bei den meisten noch aus.
Quelle: PM E-Commerce-Center Handel

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