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Marketing Controlling für Social Media Aktivitäten stellt Marketing-Entscheider vor Herausforderungen

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Im Bereich Social Media hat es für die europäischen Marketing-Entscheider höchste Priorität herauszufinden, wie sie den Wert ihrer Social Media-Investitionen sichtbar machen können. Das hat Adobe Systems in einer europaweiten Studie, die auf der dmexco 2011 vorgestellt wurde, festgestellt. 500 Marketing-Direktoren in Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Skandinavien wurden zum ersten Mal zum Nutzungs- und Messverhaltens sowie der Einstellungen zu Social Media Marketing in der gesamten Region befragt. 58 Prozent erklärten, dass die Entscheidung bezüglich der Messung des Wertes der Social Media-Investitionen oberste Priorität im Social Media Marketing hat.

Marketing-Entscheider haben keinen kompletten Überblick über Social Media-Ausgaben
Zwar sind die europäischen Marketing-Entscheider bereit, die Investitionen zu messen, aber 78 Prozent meinen, dass sie keinen kompletten und aktuellen Überblick über die Ausgaben für die Social Media-Kampagnen haben. 35 Prozent erklärten, dass sie diese Zahlen nicht kennen, weil das ihrer Ansicht nicht zu ihren Aufgaben gehört. Im Social Media Marketing dominieren also unklare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.

Einfluss von Social Media Marketing auf Gesamtumsatz
Trotzdem werden die Bemühungen für mehr Messbarkeit fortgeführt. Aktuell bemühen sich 36 Prozent herauszufinden, wie das Social Media Marketing den Gesamtumsatz beeinflusst. Sie glauben aber nicht, dass die Messungen genau sind. Dies ist ein neuer Trend, 19 Prozent der Befragten messen den Einfluss von Social Media Marketing auf den Gesamtumsatz heute noch nicht, möchten dies aber in Zukunft gern tun.

Social Media Marketing kann erweitert eingesetzt werden, wenn Nutzen sichtbar gemacht wird
Der Einsatz von Social Media Marketing kann erweitert werden, indem der Nutzen sichtbar gemacht wird, ähnlich wie es auch bei der Entwicklung des digitalen Marketing war. Weil die Resultate nicht gemessen werden können, scheitern Investitionen in Social Marketing oft. Wenn dieses Problem gelöst wird, lässt sich das Potenzial für weitere Investitionen erschließen. Die Bereitschaft hierzu ist in vielen Unternehmen schon vorhanden, die Industrie muss nun die notwendige Unterstützung liefern, um dies in Europa und global möglich zu machen.

Industriestandard für Messung von Social Media-Aktivitäten nötig
Von den europäischen Marketing-Direktoren, die schon Social Media Marketing betreiben, sehen mehr als die Hälfte die Notwendigkeit eines Industriestandards für die Messung von Social Media-Aktivitäten. Dieser wäre ein Beitrag für einen ganzheitlichen Blick und eine normierte Methode zur Messung von Social Media-Ergebnissen. 50 Prozent finden außerdem, dass die Ergebnisse aus dem Social Marketing in den breiteren Marketing-Mix einfließen sollten.

Facebook ist beliebtester Social Media-Kanal für Kampagnen
Facebook ist mit einem Anteil von 84 Prozent der beliebteste Social Media-Kanal für Kampagnen von Organisationen und Unternehmen. Es folgen Twitter mit 62 Prozent und spezielle Foren mit 49 Prozent.

Quelle: http://www.adobe-newsroom.de/2011/09/21/adobe-studie-ermittelt-herausforderungen-bei-der-messung-von-social-media-aktivitaten-in-europa/

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