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Positive Entwicklung in der Kommunikationsagenturbranche abgeschwächt

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Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA berichtet in seinem Herbstmonitor, dass die deutschen Agenturen den meisten Gewinn durch klassische Werbung machen. Allerdings ist das Umsatzwachstum leicht rückläufig.

Über 4% Umsatzwachstum in 2007, Rendite nicht mehr so zufriedenstellend wie 2007
Die Frühjahrsprognose des Umsatzwachstums im Jahr 2007 musste nach unten korrigiert werden, jetzt wird von einem Wachstum von 4,2 Prozent ausgegangen. Damit entwickelt sich die Brache nach wie vor positiv, wenn auch nicht mehr so stark wie vorher. Für das Jahr 2008 wird mit einem Umsatzplus von 3,8 Prozent gerechnet. Die Abschwächung der positiven Entwicklung schlägt sich auch in der Zufriedenheit mit der Rendite nieder. In diesem Jahr sind nur 44 Prozent der Agenturchefs mit der Rendite-Entwicklung zufrieden, 2006 waren es noch 67 Prozent. Die Unzufriedenheitsrate ist um sieben Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr gestiegen.

Agenturen realisieren am meisten Gewinn mit klassischer Werbung
Den Hauptteil ihres Gewinn realisieren Agenturen mittels klassischer Werbung. Am wenigsten Gewinn hingegen bringen Eventmarketing, Design Packaging und Sponsoring. Investitionen wurden in erster Linie in Neue Medien und Client Relationship Management.

Auch Spending-Signale schwächeln
Verglichen mit dem Vorjahr schwächeln auch die Spending-Signale. Die Branchen, die diese Signale aussenden, sind vor allem Banken- und Finanzdienstleister sowie Telekommunikation. Darauf folgen Internetwirtschaft, Einzel- und Versandhandel und Pharma/Healthcare. In diesem Bereich sind Elektroindustrie und Textilhandel fast gar nicht vertreten. Der Bereich Pharma/Healthcare ist aufgrund der Diskussion um die Gesundheitsreform rückläufig, im letzten Jahr war dieser Bereich noch auf Platz 1 im Ranking.

Quelle: GWA-Herbstmonitor

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