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Agenturen müssen ihren Beitrag zu Deutschlands Kreativität deutlicher kommunizieren

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Der GWA hat Werbetreibende zu der Aussage von Agenturchefs „Deutsche Werbung wird interaktiver, inszenierter, integrierter und profilierter“ und die Bevölkerung in Deutschland zum Grad der Innovation und Kreativität befragt. Dabei zeigte sich, dass die Werbetreibenden dieser Aussage bis auf den letzten Punkt zustimmen, denn nur 31 Prozent sehen die deutsche Werbung im internationalen Vergleich als profilierter an. Das ist nicht gut, weil hieraus ein Mangel an Vertrauen in Agenturen resultieren könnte. Das Vertrauen ist aber nötig, damit innovative Ideen umgesetzt werden können, weshalb der GWA dies als einen Punkt sieht, an dem die Kommunikation verbessert werden muss.

Bevölkerung: Wissenschaftler und Jugend kreative Initiatoren
Ein weiterer Grund, warum die Agenturen an der Kommunikation arbeiten müssen, ist dass die Bevölkerung sie nicht als kreative Initiatoren sieht. Auf den vorderen Plätzen in diesem Ranking liegen Wissenschaftler und Jugend, gefolgt von Künstlern und Kulturschaffenden, Medien und Entscheider in Unternehmen. Erst dahinter kommen Werbung und Politik. Vor allem der Politik und der öffentlichen Verwaltung fehlt es an Innovationen, während dies nach Meinung der Bevölkerung bei deutschen Unternehmen, Wissenschaft und Medien nicht der Fall ist.

Quelle: GWA Herbstmonitor 2007 – Trends

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