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Auf dem Markt der Fusionen und Übernahmen kehrt Ruhe ein

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Im 3.Quartal des Jahres 2015 haben sich die Aktivitäten auf dem Markt der Übernahmen und Fusionen sichtlich beruhigt. Zwischen Juli und Ende September 2015 gingen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zurück. Um 35 Prozent sank sogar die Zahl der M&A-Deals mit Übernahmezielen.

Gesamtbilanz 2015 stagniert
In den ersten neun Monaten 2014 gab es weltweit noch 31.010 Fusionen und Übernahmen. 2015 lag die Zahl der beabsichtigten Fusionen allerdings nur noch bei 30.729. Somit hat Deutschland einen Rückgang von acht Prozent zu verzeichnen.

Rückgang kam überraschend
Für das dritte Quartal kam der Rückgang überraschend. Fast schon normal ist es, dass es starke Aktivitäten zwischen Juli und Oktober gibt. In der ersten Jahreshälfte gibt es dagegen öfters mal einen Rückgang. Gründe dafür könnten eine sich abkühlende Wirtschaft, die anhaltende Unsicherheit zur Zinswende durch die US-amerikanische Zentralbank oder die jüngsten Verwerfungen am chinesischen Aktienmarkt sein. Diese Hemmschwelle war zwar nicht mehr vorhanden, trotzdem herrschte eine gesteigerte Unsicherheit im Markt. In Zukunft gilt es weiterhin vorsichtig am und auf dem Markt zu reagieren. Allerdings wird die zukünftige Entwicklung durchweg positiv gesehen. Viele Unternehmen befinden sich zurzeit in einer strategischen Neuaufstellung. Durch die weitreichenden Veränderungen im Zuge der Digitalisierung müssen sich die meisten Unternehmen neu aufstellen. Aus diesem Grund kommt es auch wieder zu erhöhten Aktivitäten durch Fusionen und Übernahmen.

Deal-Volumen steigt immer mehr an
Insbesondere der starke Anstieg des Deal-Volumens im Raum Asien-Pazifik ist überraschend, da der allgemeine Trend eher gegenläufig ist. Zum Jahresvergleich stieg die Anzahl der angekündigten Fusionen und Übernahmen in den ersten drei Monaten um 33 Prozent auf ca. 697 Milliarden US-Dollar und das bei einer gleichbleibenden Anzahl von Deals. Grund dafür sind einige Mega-Deals. Ein Beispiel ist der Spin-Off des Immobiliengeschäftes der Cheung Kong Holding in Honk Kong (36,9 Mrd. USD) sowie der Erwerb von 29,99 Prozent der Anteile an Sinopec Sales, Co. Ltd. durch eine Investorenvereinigung.
Quelle: https://home.kpmg.com/de/de/home/newsroom/press-releases/2015/09/deutliche-abkuehlung-am-m-a-markt.html

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