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Deutscher E-Commerce hat fast 400.000 Teilnehmer
Der deutsche E-Commerce-Markt hat fast 400.000 Teilnehmer. 388.500 Unternehmen engagieren sich als Affiliate-Anbieter, Online-Shop-Betreiber und gewerbliche Ebay-Händler, einige sind auch in mehreren Marktsegmenten tätig. ... weiter
International Payments Framework Association (IPFA) in London gegründet
21 führende Banken, Girozentralen und angegliederte Payment Service Provider haben in London die International Payments Framework Association (IPFA) gegründet. Das Hauptziel dieser Organisation ist die Schaffung eines Rahmenwerks für Geschäftsregeln, Standards und Vorgehensweisen, die nicht eilige. grenzüberschreitende Kreditüberweisungen, die auf dem Nachrichtenstandard ISO 20022 basieren, zu verbessern und die Mitglieder an das Rahmenwerk zu binden. Im April beginnen die Umrechnungen von USD- und EUR-Zahlungen zwischen den USA und Europa, später werden andere europäische Währungen dazu genommen. ... weiter
Neuer Personalausweis bietet Potenzial zu Kostensenkung und Serviceverbesserungen
Der neue Personalausweis im Scheckkartenformat kommt Anfang November 2010. Die auf dem Chip gespeicherten Identitätsdaten plus die elektronische Signaturfunktion bieten Potenziale zu Kosteneinsparungen und Verbesserungen von Serviceangeboten. Unternehmen und Verwaltungen können schon jetzt den Umgang mit dem neuen Ausweis proben, um ihre Geschäftsprozesse und IT-Systeme frühzeitig an die neuen Möglichkeiten anpassen zu können. ... weiter
Mehr Fusionen und Übernahmen in 2010
Für das Jahr 2010 gehen M&A-Experten in Unternehmen und Private Equity-Fonds von Steigerungen bei Fusionen und Übernahmen sowie dem durchschnittlichen Transaktionsvolumen. ... weiter
Die Hälfte der beruflichen Internet-Nutzer surft auch privat
Gut die Hälfte der beruflichen Internet-Nutzer surfen während der Arbeit auch privat. In Deutschland gibt es kein Gesetz, dass die private Internet-Nutzung während der Arbeit speziell regelt. Die Arbeitgeber sollten klare Regeln aufstellen, was die private Internet-Nutzung angeht. Da viele Mitarbeiter das Internet aber während ihrer Freizeit auch beruflich nutzen, sollten die Arbeitgeber eine wohldosierte Internetnutzung gestatten. Dazu verpflichtet sind sie allerdings nicht. ... weiter
Unternehmen mit genauen Unternehmensdatenanalysen erfolgreicher
Unternehmen, die Datenanalysen gezielt einsetzen, sind erfolgreicher als ihre Wettbewerber. Sie ziehen Datenanalysen für Entscheidungen zu Rate, sind eher bereit, Strategien und Geschäftsprozesse zu überprüfen und geben ihren Mitarbeitern mehr Kompetenzen. Um ein aussagefähiges Datenanalyse-Projekt zu ermöglichen, brauchen Unternehmen allerdings moderne Management-Systeme und IT-Werkzeuge. Solche modernen Informationsplattformen gibt es aber bisher nur in relativ wenigen Unternehmen. ... weiter
Business- und IT-Strategien nähern sich langsam an
Business- und IT-Strategien haben sich in den letzten drei Jahren langsam aufeinander zubewegt, aber eine gute Verzahnung ist noch nicht in Sicht. Nach wie vor ist der Anteil der Unternehmen, in denen die Abstimmung zwischen Business- und IT-Strategien noch verbesserungswürdig ist, der größte. Die Gründe hierfür sind gegenseitige Verständnisprobleme, rare strategische Abstimmung und Konkurrenzverhältnisse zwischen IT und den Fachbereichen. Aber das Topmanagement greift nun stärker steuernd ein. ... weiter
Mittelstand will Unternehmensberater, die seine Sprache sprechen
Mittelständische Unternehmen sind den Dienstleistungen von Unternehmensberatern gegenüber nicht abgeneigt. Nur zwei Kriterien müssen erfüllt sein: Der Berater muss das Unternehmen verstehen und dem Entscheider empfohlen worden sein. Eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten mittelständischen Unternehmen positive Erfahrungen mit Beratern gemacht haben, was die Sprache und die Anpassung an die Unternehmenskultur angeht. Mehr als die Hälfte der Unternehmen will die Dienste einer Unternehmensberatung insbesondere in den Bereichen Management und Strategie, Personal und IT in Anspruch nehmen. ... weiter
IT-Unternehmen haben Schwierigkeiten bei Finanzierung
IT-Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Finanzierung. Das liegt an verschlechterten Kreditkonditionen, der schwierigen Refinanzierung über die Kapitalmärkte und Problemen, einen Kredit in ausreichender Höhe zu bekommen. Die staatlichen Maßnahmen konnten die Auswirkungen der Krise bisher nicht ausgleichen. Abgesehen von den verschlechterten Kreditkonditionen haben die Unternehmen auch das Problem, dass sich die Zahlungsmoral ihrer Kunden stark verschlechtert hat. ... weiter
Liquiditätsmanagement gerade in Krise wichtig, aber bei vielen Unternehmen nicht vorhanden
Der deutsche Mittelstand hält ein systematisches Liquiditätsmanagement gerade in der Krise für besonders wichtig, allerdings haben erst 77 Prozent der Unternehmen ein Liquiditätsmanagement auch eingeführt. Dabei hat gerade die Finanzkrise gezeigt, dass rechtzeitige und vollständige Informationen zur eigenen Finanzlage für Unternehmen entscheidend sind. ... weiter
Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen zu komplex
Die Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen sind zu komplex, sodass zum einen die Arbeit behindert wird und zum anderen die Motivation der Mitarbeiter sinkt. Durch die Beteiligung zu vieler Mitarbeiter an einem Prozess werden die Entscheidungsfindung und die Abstimmung untereinander erschwert, außerdem sind die Zuständigkeiten oft nicht klar definiert. Daraus resultiert Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern, die sich negativ auf die Motivation und die Leistung auswirkt. Entsprechend müssen die Unternehmen ihr Komplexitätsmanagement ändern, indem sie Transparenz schaffen und alle Mitarbeiter auf einen Wissensstand bringen. ... weiter
Große Unternehmen verzichten bei Marketing-Kampagnen auf Berechnung des ROI
Während in anderen Unternehmensbereichen der Return on Investment genau berechnet wird, ist er bei Marketingkampagnen zum Gewinnen oder Binden von Kunden eher nebensächlich. Dies ist vor allem bei den Marketingabteilungen großer Unternehmen der Fall. In kleinen Unternehmen mit kleinen Marketingabteilungen hingegen ist die Priorität Nummer 1 die genauere Messung des ROI. ... weiter
Mittelstand im Maschinenbau hat große Einsparpotenziale
Die Maschinenbaubranche in Deutschland birgt große Einsparpotenziale (mindestens 25 Prozent), vor allem bei mittelständischen Unternehmen ist viel Raum zur Verbesserung der Effizienz. Zwei Drittel des Branchenumsatzes wird von den kleinen und mittelständischen Unternehmen produziert, aber das sind eben auch die Unternehmen, die ihre Einsparpotenziale nicht ausschöpfen, möglicherweise weil sie sich der Potenziale gar nicht bewusst sind. ... weiter
Weitere Änderungen an IFRS und IFRIC übernommen

Die Europäische Union hat mehrere Änderungen an International Financial Reporting Standards und deren Interpretationen übernommen. Betroffen sind IFRIC 18 Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden, IFRS 4 Versicherungsverträge, IFRS Finanzinstrumente: Angaben, IFRIC 8 Neubeurteilung eingebetteter Derivate und IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung.

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Deutsche Unternehmen sehen ihre Geschäftsaussichten zunehmend optimistisch
Die deutschen Unternehmen sehen ihre Geschäftsaussichten für die nächsten 12 Monate optimistischer. Insgesamt ist weltweit eine optimistischere Stimmung zu verzeichnen, allerdings sind die Unternehmen in europäischen Ländern noch skeptischer als die z. B. in den USA oder in BRIC-Staaten. Die deutschen Unternehmen stehen durch massive Preisnachlässe um die Nachfrage anzukurbeln unter Preisdruck, die verarbeitenden Unternehmen wollen diesen durch strikte Kosteneinsparungen und Stellenabbau mildern. Trotz der positiven Konjunkturimpulse müssen die deutschen Unternehmen darauf achten, sich global Wettbewerbsvorteile durch Innovationen zu sichern. ... weiter
Kapitalkosten bei nachhaltigen Unternehmen geringer
Die durchschnittlichen Kapitalkosten von nachhaltigen Unternehmen sind deutlich geringer als die ihrer nicht nachhaltigen Wettbewerber. Vor allem nachhaltige Unternehmen aus der Industriebranche mit hohem Energieeinsatz haben große Kostenvorteile, bei Unternehmen in konsumentennahen Branchen sind die Kostenvorteile nicht ganz so hoch. Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, nachhaltige Unternehmen haben meist eine bessere mittelfristige Performanceperspektive und dabei ein geringeres Geschäftsrisiko, außerdem wird ihnen eher zugetraut, die Krise zu meistern, sodass die Kapitalmärker mehr Vertrauen in sie haben. ... weiter
IFRIC 17 von EU übernommen
Die EU hast IFRC 17 Sachdividenden an Eigentümer übernommen. ... weiter
Deutscher Private Equity-Markt erholt sich allmählich
Der deutsche Private Equity-Markt scheint sich langsam zu erholen. Sowohl das Investitionsvolumen als auch die Zahl der finanzierten Unternehmen sind im dritten Quartal 2009 gestiegen. Das Plus ist vor allem größeren Finanzierungen bei etablierten Unternehmen und Buy-Out-Transaktionen zu verdanken. Nur im Venture Capital-Markt gab es kein Plus, die Investitionen liegen leicht unter denen des Vorquartals. ... weiter
Europäische Banken wollen Ausbau von E-Invoicing
Die europäischen Banken möchten den Ausbau von E-Invoicing stärken. Die Unternehmen profitieren zum einen von Kostensenkungen und zum anderen von der effizienteren Gestaltung des Abrechnungsprozesses. Die Banken haben auf dem E-Invoicing-Markt viele Vorteile, unter anderem ihre Markt-Know-how und dass sie bereits über Kunden- und IT-Netzwerke verfügen. Das Ziel der europäischen Bankengemeinschaft ist, die wegfallenden Einnahmen, die sich aus der Umsetzung der PSD und von SEPA ergeben, durch E-Invoicing auffangen. ... weiter
Sammel-E-Mail-Adressen fordern viel Geduld von Kunden
Kunden, die in Deutschland Anfragen an E-Mail-Sammel-Adressen schicken, brauchen viel Geduld beim Warten auf die Antwort, denn diese lässt im Schnitt eine gute Woche auf sich warten. Damit gehen die Unternehmen das Risiko ein, dass die Kunden unzufrieden sind, denn der Großteil wünscht sich eine Antwort noch am selben Tag oder am Folgetag. Dabei richten die Unternehmen E-Mail-Sammel-Adressen ein, um sich die Arbeit zu erleichtern. Da viele Unternehmen aber noch mit veralteten E-Mail-Management-Systemen arbeiten, werden die E-Mails oft nicht schnell genug an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. ... weiter
Zahl der Transaktion aus Emerging Markets in Industriestaaten geht stark zurück
Die Zahl der Transaktionen aus Emerging Markets in Industrieländer ist im ersten Halbjahr 2009 stark zurückgegangen. Insbesondere Indien hat die Zahl der Transaktionen stark reduziert. Die geringe Zahl der Transaktionen war durch die Wirtschaftskrise zu erwarten, allerdings beinhalten die Transaktionen einige strategisch wichtige Investitionen. Und die Wachstumsmärkte führen derzeit viele Transaktionen untereinander durch, die der Aufmerksamkeit der westlichen Medienwelt entgehen. ... weiter
Einschreiben per E-Mail sind nicht rechtsverbindlich
Ein E-Mail-Einschreiben oder eine normale E-Mail sind nicht rechtsverbindlich, wenn es im Ernstfall vor Gericht geht. Es gibt zwar besondere Programme, mit denen man Nachrichten digital signieren kann und der Weiterleitungsvorgang wird auch bezeugt. Es kann aber nicht nachgewiesen werden, dass der vorgesehene Empfänger die Nachricht zur Kenntnis genommen hat. ... weiter
Änderungen an IAS 39 von EU übernommen
Die EU hat die Änderungen in IAS 39 übernommen. ... weiter
Unternehmen steigen dank Krise auf langfristige Kostenoptimierung um
Die Wirtschaftskrise hat vielen Unternehmen gezeigt, dass Kosten nicht nur in Krisenzeiten im Fokus stehen dürfen. Deshalb wollen 60 Prozent der Unternehmen aktives Kostenmanagement fest in ihre Unternehmensstrategie integrieren, um nachhaltige Einsparungen zu erwirken. Dazu müssen die Unternehmen Kostenoptimierungsvorteile identifizieren und implementieren, aber auch ihren Mitarbeitern ein Bewusstsein für die Entdeckung von Ineffizienzen und der Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen „einimpfen“. ... weiter
EU übernimmt Änderungen an IAS 39 und IFRS 7
Die EU hat die Änderungen an IAS 39 und IFRS 7 übernommen. ... weiter
Änderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken zum Zahlungsverkehr
Die Umsetzung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie macht eine Anpassung der allgemeinen Geschäftsbedingungen und Sonderbedingungen der Banken zum Zahlungsverkehr notwendig. Die Änderungen gelten ab dem 31.10.2009. Die neuen Vertragsbedingungen ermöglichen Zahlungen ins europäische Ausland, die genauso schnell und sicher ablaufen wie im Inland. ... weiter
Werbe-E-Mails an Unternehmen brauchen Zustimmung des Empfängers
Das Versenden von Werbe-E-Mails bzw. Newsletter per E-Mail ist eine beliebte Werbestrategie, weil sie kostengünstig und effektiv ist. Allerdings sollten Unternehmen, die auf diese Weise werben möchten, vorher das Einverständnis des zukünftigen Empfängers einholen, denn der Versand von Werbe-E-Mails ohne vorherige Zustimmung des Empfängers ist rechtswidrig. Das hat der BGH vor kurzem mit einem weiteren Urteil bestätigt. ... weiter
Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich negativ auf Private Equity-Markt aus
Der deutsche Private Equity-Markt hat auch im zweiten Quartal unter der Finanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Die Investitionen lagen fast 90 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen deutscher Beteiligungsgesellschaften in ausländische Unternehmen waren höher als umgekehrt. Insgesamt mussten alle Marktsegmente Verluste hinnehmen. Durch die Ankündigung einiger Transaktionen besteht die Hoffnung, dass das Investitionsniveau im zweiten Halbjahr 2009 wieder steigt, eine vollständige Markterholung ist in diesem Jahr aber eher unwahrscheinlich. ... weiter
Steuerliche Rahmenbedingungen für Private Equity in Deutschland nicht wettbewerbskonform
Die steuerlichen Rahmenbedingungen für Private Equity in Deutschland sind nicht wettbewerbskonform, sondern benachteiligen Deutschland bei der Standortwahl. Im Gegensatz zu den USA, Großbritannien und den USA gibt es in Deutschland keine einheitliche Regelung zur gewerbesteuerlichen Transparenz. Auch die Einschränkung der Verlustnutzung und die Zinsschranke treffen nicht nur Private Equity-, sondern alle Unternehmen und erschweren die Beschaffung von Kapitalinvestitionen. ... weiter
Deutsche gesetzliche Krankenkassen haben größtenteils Prozessmanagement eingeführt
Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland haben zum Großteil ein Prozessmanagement umgesetzt, allerdings fehlt es den meisten noch an der vollständigen Integration des Prozessmanagements in die Unternehmensstrategie. Der Großteil der Krankenkassen befindet sich in der Stufe Taktische Organisationssteuerung, in der die Einführung des Prozessmanagements schon weit fortgeschritten ist. Bei der Dokumentation sind die Regelmäßigkeit und das Gleichgewicht zwischen den einzelnen zu dokumentierenden Bereiche noch verbesserungswürdig. ... weiter
Elektronische Kontoauszüge immer beliebter
Elektronische Kontoauszüge werden immer beliebter, da sie dem Kunden den Weg zum Kontoauszugsdrucker sparen und ihm immer einen Überblick über den aktuellen Kontostand gewähren. Seit 2006 werden die elektronischen Kontoauszüge von nichtbuchführungspflichtigen Kontoinhabern“ auch von Finanzämtern als Zahlungsbeleg angesehen. Bei buchführungspflichtigen Steuerzahlern sind die Vorschriften strenger. ... weiter
BGH: Bewertungsplattformen sind keine öffentlichen Pranger
Bewertungsplattformen wie spickmich.de sind nach Meinung des BGH keine öffentlichen Pranger, solange nur registrierte Nutzer die Bewertungen lesen können. Wenn solche Bewertungen auch über eine Suchmaschinen zu lesen wären, wäre eine Prangerwirkung wohl gegeben. Deshalb müssen die Betreiber von Plattformen darauf achten, dass personenbezogene Daten nicht über Suchmaschinen aufzufinden sind. ... weiter

Basel II muss angepasst werden

Basel II ist ein alternativloses risikosensitives Regelwerk, das weder in Frage gestellt noch ausgesetzt werden sollte. Allerdings sollten einige Punkte, gerade in Anbetracht der Finanzkrise, überarbeitet werden, wenn die Krise vorbei ist. Dazu gehören die Dämpfung der prozyklischen Effekte von Basel II und die Begrenzung stark steigender Kapitalanforderungen als Folge von Herabstufungen der Vermögenswerte von Banken. Auch sollten die Banken besser mit Eigenkapital ausgestattet werden. ... weiter
Unternehmenserfolg vergrößern durch einflussreichere Finanzabteilung
Unternehmen, in denen die Finanzabteilung großen Einfluss auf das Kerngeschäft und Bereiche wie Marketing, Vertrieb und IT hat, können einen größeren Geschäftserfolg aufweisen als Unternehmen, in denen das nicht der Fall ist. Durch die bessere Kenntnis von Strukturen und Prozessen lassen sich Wettbewerbsvorteile generieren. Allerdings fehlen den Finanzabteilungen neue gut ausgebildete Fachkräfte. ... weiter
IFRS für KMUs veröffentlicht
Der IASB hat einen International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen veröffentlicht. Verglichen mit den vollen IFRS wurden einige Erleichterungen vorgesehen, nichtrelevante Themen wurden weggelassen und die Anhangangaben wurden verringert. Der IFRS für KMUs kann in jedem Rechtskreis angewendet werden, wobei es keine Rolle spielt, ob die vollen IFRS übernommen wurden. Der Rechtskreis hat festzulegen, welche Unternehmen den IFRS anwenden sollen. ... weiter
Mittelstand hat meist Hausbank
Die meisten Mittelstandsunternehmen haben meist seit vielen Jahren eine oder zwei Hausbanken, mit denen sie auch größtenteils zufrieden sind. Ein Bereich, mit dem die Unternehmen meist nicht zufrieden sind, sind die Angaben in Bezug auf Kriterien zur Kreditwürdigkeit und Kreditentscheidungen, diese sind oft zu unklar. Der Grund hierfür ist eine Fehleinschätzung der Bedeutung dieser Informationen auf Seiten der Banken. Gerade in Zeiten der Finanzkrise ist es wichtig, dass die Kommunikation zwischen Bank und Unternehmen gut ist, damit es nicht zu Störungen in der Finanzierungsbeziehung. ... weiter
Unternehmen planen Strategiewechsel wegen Wirtschaftskrise
Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise wollen 48 Prozent der deutschen Unternehmen ihre Strategie wechseln. Der Hauptgrund ist das veränderte Kaufverhalten der Kunden, das auch als Signal für die Politik gesehen werden kann. Viele Unternehmen empfinden Steuererleichterungen als hilfreicher als Regierungsprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft. Um Kosten zu senken wollen die meisten Unternehmen ihre Geschäftsprozesse optimieren und die Beschaffungskosten senken. Eher selten wird die Senkung der Mitarbeiterzahl in Betracht gezogen. Weltweit glaubt die Hälfte der Unternehmen an eine Erholung der Wirtschaft in 2010. ... weiter
BilMoG ist in Kraft
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist am 29.05.2009 in Kraft getreten. Das Ziel des Gesetzes ist die finanzielle Entlastung der Wirtschaft und die Stärkung des Bilanzrechts des HGB für den Wettbewerb mit internationalen Rechnungslegungsstandards. Das HGB-Bilanzrecht soll eine kostengünstige und weniger komplizierte Alternative zu den IFRS sein. ... weiter
M&As in Schwellenländern nehmen trotz Finanzkrise zu
Die Zahl der Unternehmensübernahmen und insbesondere deren Volumen sind im Jahr 2008 stark gesunken. Entgegen dem Trend sind aber die Mehrheitsakquisitionen von Schwellenländern in Industrieländer gestiegen. Die relative Stärke der Unternehmen aus Schwellenländern wächst, weshalb auch ihre Bedeutung steigt. Für Unternehmen aus Schwellenländern, die in Unternehmen in Industrienationen investieren, steht der Zugang zu Produktions- und Produkttechnologien im Vordergrund, während die Industrienationen vom hohen Wachstum und den geringen Faktorkosten profitieren möchten. Erst im Jahr 2010 sollen die Unternehmensübernahmen wieder steigen. ... weiter
KPMG veröffentlicht IPSAS auf Deutsch
KPMG hat die erste deutsche Version der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) veröffentlicht. Gerade weil sie viele wichtige Anhaltspunkte für die Umstellung von der kameralistischen auf die doppische Buchführung liefert, kommt eine deutsche Version der IPSAS den Anwendern der Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor gelegen. Die IPSAS sind in Deutschland noch nicht verbindlich, allerdings befürwortet das IPSASB die Anwendung, um die Vergleichbarkeit der öffentlichen Finanzberichterstattung zu verbessern und vergleichbar zu machen. ... weiter
Leitfaden zur Pflichtablieferungsverordnung veröffentlicht
Die Pflichtablieferungsverordnung, nach der Publikationen im Internet an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern sind, ist bereits seit Oktober 2008 in Kraft, jetzt haben der BITKOM und der DIHK einen Leitfaden veröffentlicht, der Websitebetreibern die Unsicherheit nehmen. Die beiden wichtigsten Punkte sind, dass zunächst nur abgrenzbare digitale Publikationen, wie veröffentlichte Bücher und Aufsätze, unter die Pflichtablieferungsverordnung fallen und dass die Nationalbibliothek selbst die Websitebetreiber entsprechender Seiten anspricht, sodass sich niemand Sorgen machen muss bezüglich eines Bußgeldes, wenn er  nicht selbst aktiv wird. ... weiter
BilMoG: Mittelstand wird durch Modernisierung des Bilanzrechts entlastet
Das neue Bilanzierungsrecht soll die Wirtschaft entlasten und eine gute Alternative zu den internationalen Rechnungslegungsstandards sein. Durch die Deregulierung können die Bilanzierungskosten pro Jahr um 1,3 Milliarden Euro gesenkt werden. Das HGB-Bilanzrecht soll eine kostengünstigere und einfachere Alternative zu den IFRS darstellen, wobei sie ansonsten gleichwertig sind. ... weiter
IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen übernommen
Am 26. März 2009 hat die Europäische Kommission eine neue Verordnung zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards veröffentlicht. Die Verordnung schließt die Übernahme von IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen ein. ... weiter
DIW Berlin: Übernahme von toxischen Papieren durch den Staat zum Null-Wert
Das DIW Berlin schlägt die Übernahme von Problemaktiva durch eine Bad Bank, die in diesem Fall vom Staat getragen werden soll, vor, um die Krise im Finanzsektor in den Griff zu bekommen. Dazu wurde bereits ein Modell für eine Bad Bank entworfen, das den Preis für die Übernahme der Problemaktiva aus verschiedenen Gründen bei Null ansetzt. ... weiter
Weg für modernes Bilanzrecht für Mittelstand ist geebnet
Der Mittelstand hat bald durch die Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zum Bilanzmodernisierungsrecht ein modernes Bilanzrecht, das bewährte Prinzipien beibehält, sodass es eine dauerhafte Alternative zur internationalen Rechnungslegung darstellt. Die Beschlussempfehlung berücksichtigt noch einige Forderungen der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). ... weiter
Europäische Kommission: Jahresabschlüsse für Kleinstunternehmen abschaffen
Die Europäische Union hat vorgeschlagen, die Verpflichtung zur Jahresabschlusserstellung für Kleinstunternehmen abzuschaffen. Um als Kleinstunternehmen zu gelten, müssen die Unternehmen folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Bilanzsumme darf höchstens 500.000 Euro betragen, die Nettoumsatzerlöse höchstens 1.000.000 Euro und es dürfen nur durchschnittlich zehn Beschäftigte im Jahr beschäftigt werden. ... weiter
Website-Betreiber haftet für rechtsverletzende Artikel in Google-Suchergebnissen
Ein Websitebetreiber, der Suchergebnisse von Google in seine Website einbindet, haftet auch für rechtsverletzende Inhalte, die sich unter diesen Suchergebnissen befinden könnten. Zu diesem Schluss kam das Landgericht Berlin. Ein Domaininhaber hat Einfluss auf die auf der Website angezeigten Inhalte und somit dafür zu sorgen, dass rechtswidrige Äußerungen nicht angezeigt werden. Es reicht dabei nicht aus, nur den Artikel zu löschen, auch die URL muss entfernt werden. ... weiter
BVK stellt Private Equity-Unternehmensdatenbank vor
Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften hat eine Private Equity-Datenbank erstellt, die wissenschaftliche Institutionen mit detaillierten Unternehmensdaten von Private Equity-Transaktionen versorgen soll. Die Datenbank umfasst die anonymisierten Jahresabschlussdaten der übernommenen Unternehmen sowie andere transaktions- und beteiligungsbezogene Informationen von Transaktionen seit 1997. ... weiter
Kreditinstitute vernachlässigen kleine mittelständische Unternehmen
Die deutschen Kreditinstitute vernachlässigen die kleinen Mittelstandsunternehmen, womit sie sich angesichts der Zahl dieser Unternehmen die Chance zur breiteren Risikostreuung entgehen lassen. Die Beratung ist kein Kriterium zur Differenzierung, selbst wenn diese schlecht ist, ist ein Bankwechsel selten die Folge. Diese Hausbanktreue basiert aber nicht auf Geschäftspartnerschaft, sondern auf einer Frustrationstoleranz. ... weiter
Änderungen an IFRS 1 und IAS 27 und Verbesserungen der IFRS übernommen
Die EU hat die Änderungen an IFRS 1 und IAS 27 sowie Verbesserungen der IFRS übernommen. ... weiter
Sind Keywords des Wettbewerbers bei AdWords-Kampagnen Markenrechtsverletzungen?
Der Bundesgerichtshof hat die Frage, ob die Nutzung von Markennamen als Keywords durch einen Wettbewerber eine Markenrechtsverletzung darstellt oder nicht, an den Europäischen Gerichtshof verwiesen. Diese Frage beschäftigt nicht nur Deutschland, sondern auch das restliche europäische Festland sowie die englischsprachigen Länder, wie die USA, Großbritannien, Kanada und Irland, wobei bei den letztgenannten schon eine Entscheidung getroffen wurde. Hier dürfen Markennamen als Keywords genutzt werden. Der BGH hat zumindest schon entschieden, dass beschreibende Teile eines Markennamens als Keywords genutzt werden dürfen. ... weiter
Studie Rechnungslegung aus Sicht von Kreditinstituten als Rechnungslegungsadressaten
Die Studie zur Rechnungslegung aus Sicht von Kreditinstituten als Rechnungslegungsadressaten des DRSC mit dem Lehrstuhl „Financial Accounting and Auditing“ an der Universität Regensburg wurde als Internetversion veröffentlicht. ... weiter
EU übernimmt IAS 1
Die Europäische Union hat am 18.12.2008 die Verordnungen vom 17.12.2008 zur Änderung der Verordnung bezüglich der Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards veröffentlicht. Durch diese Verordnung wird die IAS 1 Darstellung des Abschlusses in überarbeiteter Form übernommen. ... weiter
EU übernimmt IAS 23, IFRS 2, IFRIC 3 und IFRIC 14
Die europäische Union hat im Amtsblatt vom 17.12.2008 die Übernahme von IAS 23 Fremdkapitalkosten, IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung, IFRIC 13 Kundebindungsprogramme und IFRIC 14 Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestdotierungsverpflichtungen und ihre Wechselwirkung übernommen. Die Übernahme dient der Änderung der Verordnung Nr. 1126/2008 bezüglich der Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards. ... weiter
Mangelnde Vorbereitung auf globale Herausforderungen beim Einkauf
Nur wenige Unternehmen sind auf die globalen Herausforderungen beim Einkauf vorbereitet. Für die Unternehmen ist es wichtig, dass die sich das Lieferanten-Know-how kooperativ nutzbar machen, Nachhaltigkeit in Prozesse und Lieferantemanagement einzubauen und die besten Leute mit den besten Strategien zu beschäftigen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft behaupten. ... weiter
InvZulG 2010 sichert Investitionszulage bis 2013
Bis zum Jahr 2013 ist die Investitionszulage in den neuen Bundesländern und Berlin durch das Investitionszulagengesetz 2010 gesichert. Damit werden Erstinvestitionsvorhaben des verarbeitenden Gewerbes, einiger produktionsnaher Dienstleistungen und des Beherbergungsgewerbes unterstützt. Die Förderung wird aber in den nächsten Jahren schrittweise abgesenkt werden. ... weiter
International Financial Reporting Interpretations Committee veröffentlicht IFRIC 17
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) hat im November IFRIC 17 Sachdividenden an Eigentümer veröffentlicht. ... weiter
Änderungen zu IAS 39 und IFRS 7 zur Umklassifizierung von Finanzinstrumenten veröffentlicht
Der IASB hat die Aktualisierungen der letzten erfolgten Änderungen der IAS 39 und IFRS 7 zur Möglichkeit der Umklassifizierung bestimmter Finanzinstrumente veröffentlicht. ... weiter
IFRS 1 vom IASB neu strukturiert
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat den IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards neu strukturiert, um ihm mehr Klarheit zu verleihen. ... weiter
Zinsschranke und Verlustabzugsbeschränkung verschärfen Finanzkrise
Einige Steuervorschriften, wie die Zinsschranke und die Verlustabzugsbeschränkung verschärfen die Auswirkungen der Finanzkrise für mittelständische Unternehmen noch. Deshalb sollten sie bis zum 31.12.2010 ausgesetzt werden, wie das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) findet. ... weiter
Weitere Leitlinien zur Ermittlung von Fair Values in inaktiven Märkten veröffentlicht
Heute hat der Interational Accounting Standards Board (IASB) zusätzliche Leitlinien zur Ermittlung von Fair Values in inaktiven Märkten veröffentlicht. Ein Expertengremium hat diese Leitlinien entwickelt, sie stellen momentan den aktuellen „Best Practise“ dar. Die Leitlinien beschäftigen sich mit einigen Fragen, die durch die aktuelle Finanzmarktkrise akut geworden sind, u. a. die Benutzung von indikativen Preisen und die Identifizierung von so genannten Notverkäufen. ... weiter
Neues GmbH-Recht MoMiG tritt in Kraft
Das modernisierte GmbH-Recht tritt am 01.11.2008 in Kraft. Damit wird das bisherige GmbH-Recht modernisiert, außerdem werden einige Wettbewerbsnachteile ausgeschaltet. Das Ziel ist vor allem, die Gründung einer GmbH zu vereinfachen, die Attraktivität von GmbHs zu stärken und die Gefahr von Missbräuchen einzudämmen. ... weiter
BVK verabschiedet freiwillige Transparenz-Richtlinien im Bereich Private Equity
Die 13 großen Private Equity-Gesellschaften im BVK haben Transparenz-Richtlinien verabschiedet, die die Geschäftsaktivitäten der Private Equity-Gesellschaften transparenter machen sollen. Angaben zu den Portfoliounternehmen, den Umsatzerlösen und Mitarbeitern sollen offengelegt werden, wenn bestimmte Kriterien von den Portfoliounternehmen erfüllt werden. ... weiter
IDW bewertet Bilanzrechtmodernisierungsgesetz positiv
Das IDW bewertet das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz positiv und unterstützt es daher. Der Grund hierfür ist, dass es den Ruf der deutschen Rechnungslegung verbessert und dass es mit den IFRS konkurrieren kann ohne dessen Komplexität aufzugreifen. ... weiter
Deutsche Unternehmen: Je höher die Vorstandsbezüge, desto niedriger die Transparenz
Eine Studie hat herausgefunden, dass die Vorstände deutscher Unternehmen, deren Bezüge hoch sind, die Veröffentlichung dieser Daten eher ablehnen. Nach einem neuen Gesetz muss der Vorstand seine Vergütung offenlegen, kann dies aber für fünf Jahre aussetzen. Die meisten Unternehmen mit Großaktionär machen von der Ausnahmeregelung Gebrauch und veröffentlichen ihre Bezüge nicht. Dies trifft nicht auf Unternehmen mit vielen Kleinaktionären zu, sodass die Transparenz in diesem Unternehmen höher ist. ... weiter
Compliance in vielen europäischen Unternehmen vernachlässigt
Viele europäische Unternehmen vernachlässigen ihr Risikomanagement und die Einhaltung von Compliance-Richtlinien, obwohl sie durchaus um die Vorteile einer Governance, Risk and Compliance-Strategie wissen. Die schwerwiegenden Nachteile und die Aussicht auf weitere finanzwirtschaftliche Vorschriften in Europa sollten die Unternehmen dazu bewegen, sich aktiver um eine Governance, Risk and Compliance-Strategie zu bemühen. ... weiter
Öffentliche Verwaltung könnte bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr beim Einkauf sparen
Der öffentliche Haushalt könnte jedes Jahr vier Milliarden Euro sparen, wenn sie moderne privatwirtschaftliche Einkaufsmethoden anwenden würde. Dies ist ganz so einfach, da einige Verhaltensmuster die Optimierung der Einkaufsstrategie anhand von betriebswirtschaftlichen Ansätzen erschwert und außerdem die Konformität mit dem nationalen und dem europäischen Vergaberecht sowie anderer Gesetze gewahrt sein muss. ... weiter
Gesetzentwurf zur stärkeren Beteiligung der Mitarbeiter an Firmengewinnen
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur stärkeren Förderung der Mitarbeiterbeteiligung beschlossen. Die Mitarbeiterbeteiligung ist sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Unternehmen vorteilhaft. ... weiter
Dienstleistungsrichtlinie hilft Gründern in Deutschland Millionen zu sparen
Die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie wird sich für Unternehmen in der Gründungsphase positiv auf die hierbei anfallen Bürokratiekosten und den Zeitaufwand auswirken. So lassen sich jährlich 279 Millionen Euro an Verwaltungskosten einsparen. Auch etablierte Unternehmen werden von Verwaltungsvereinfachungen profitieren können. ... weiter
Finanzmarktkrise zeigt Schwachstellen der IFRS Finanzberichterstattung auf
Der Accounting Standards Board von Großbritannien, EFRAG; das Conseil National de la Comptabilité in Frankreich und der deutsche Standardisierungsrat haben bei der Diskussion über die Finanzmarktkrise in den letzten Monaten mehrere potenzielle Schwachstellen der momentanen IFRS Finanzberichterstattung identifiziert. Diese sind in den IFRS das Konsolidierungsmodell, vor allem bei Zweckgesellschaften, die Ausbuchung von Finanzinstrumenten sowie die Angaben zu nicht in der Bilanz auftretenden Finanzinstrumenten, die Bewertung von Finanzinstrumenten bei nicht liquiden Märkten und die Erläuterungen der angewandten Bewertung. Man ist sich einig, dass das International Accounting Standards Board (IASB) am ehesten mögliche Änderungen oder Ergänzungen vorzuschlagen. ... weiter
Compliance-Vorschriften in deutschen Unternehmen erhöhen Arbeitsaufwand
Die von der InformationWeek und Steria Mummert Consulting ausgewertete Studie „IT-Budget 2008“ hat ergeben, dass jedes vierte deutsche Unternehmen elf bis 30 Prozent der Arbeitszeit für die Durchführung von Compliance-Vorschriften opfern muss. Dies betrifft vor allem IT-Abteilungen, die sich mit einer Menge gesetzlicher Vorgaben auseinandersetzen müssen. Nur mit Hilfe der IT-Abteilungen ist die Umsetzung der Richtlinien machbar. Der überwiegende Teil der IT-Verantwortlichen deutscher Firmen (58 Prozent) offenbart, dass der Arbeitsaufwand wegen der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften zunimmt – lediglich zwei Prozent sprechen von nachlassenden Aufwendungen. Aufwand durch neue Compliance-Richtlinien nimmt voraussichtlich weiter zu 
Weltweit betrachtet existieren über 10.000 Compliance-Vorschriften, die sich beispielsweise mit Aufbewahrungsfristen, Datenschutzbestimmungen und Risikomanagement beschäftigen. Zwei Drittel der befragten IT-Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Arbeitsaufwand durch ... weiter
DIW: Regulierung der Telekommunikationsindustrie nicht auf Postsektor anwendbar
Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) rät davon ab, dass Regulierungsmodell der Telekommunikationsbranche auf den Postsektor zu übertragen. Der Grund dafür sind große Unterschiede bei den Netzen und Kostenstrukturen der beiden Branchen, die erst bei Detailbetrachtung zutage treten.

Bisher wird davon ausgegangen, dass man zur Liberalisierung der europäischen Postmärkte bis Ende 2012 eine ähnliche Vorgehensweise wie bei der Regulierung der Telekommunikationsbranche wählen kann. Als Grund wird die Vergleichbarkeit der Schlüsselrollen beider Branchen in der Informationsgesellschaft angegeben. Die Netze beider Branchen sind jedoch vollkommen anders aufgebaut: In der Telekommunikation bestehen die Netze aus permanent miteinander verbundenen Leitungen, die einen großen Installationsaufwand erfordern; bei Postnetzen gibt es Stützpunkte, die vor allem durch Fahrzeuge miteinander verbunden sind.

Unterschiedliche Kostenstrukturen durch unterschiedliche Netzstrukturen
Die unterschiedlichen Netzstrukturen ... weiter
exagon-Studie: Unternehmen nehmen Euro-SOX zu sehr auf die leichte Schulter
Einer Studie der Unternehmensberatung exagon zufolge, nimmt der Großteil der Unternehmen die ab Ende Juni geltenden Richtlinien Euro-SOX noch nicht ernst genug. So wissen viele Unternehmen nicht, ob sie die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen haben, sie sind auch kaum darauf vorbereitet, zeigen aber keinen großen Eifer, dies zu ändern. Ziel des Euro-SOX: Höhere Transparenz
Alle Unternehmen von öffentlichem Interesse mit einer Bilanzsumme von knapp 60 Millionen Euro fallen unter die Richtlinien des Euro-SOX, dessen Ziel eine höhere Transparenz bei den wichtigen Unternehmensinformationen ist. Damit betrifft Euro-SOX DAX-notierte Firmen, Banken, Versicherungen, Energieversorger und Monopolunternehmen. Unternehmen wissen nicht, ob sie unter Euro-SOX fallen oder nicht
Nur jedes dritte Unternehmen ist sich sicher, dass es die Euro-SOX-Richtlinien anwenden muss, während 28 Prozent dies nur vermuten. 18 ... weiter
IASB und FASB arbeiten an neuen Rechnungslegungsstandards
Im Zusammenhang mit dem gemeinschaftlichen Konzept „Conceptual Framework“ haben der International Accounting Standards Board (IASB) und der US Financial Accounting Standards Board (FASB) zwei Dokumente publiziert. Aus diesem Projekt sollen ein Fortschritt und die Verbesserung der Rahmengrundsätze als Basis für die Ableitung künftiger Rechnungslegungsstandards resultieren. ... weiter
Überarbeitete Fassungen von IFRS 1 und IAS 27 veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung der überarbeiteten Standards IFRS 1 „Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards“ und IAS 27 „Konzern- und separate Einzelabschlüsse“ durch den International Accounting Standards Board (IASB) wird das Projekt zur Vereinfachung in der Bewertung von Beteiligungen in einem erstmalig nach IFRS aufzustellenden Einzelabschluss aus dem Jahr 2006 abgeschlossen.

Insbesondere die Erstbewertung von Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen wird durch die Überarbeitung vereinfacht. Die Definition der Anschaffungskostenmethode wurde aus IAS 27 gestrichen, sodass Dividenden komplett als Ertrag erfasst werden anstatt die Gewinne in solche vor und nach der Akquisition trennen zu müssen. Auch ist es nun möglich, den Buchwert der bestehenden Muttergesellschaft als Anschaffungskosten in einer neugegründeten Holding zu nehmen.

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Deutschland bei Nutzung von E-Government nur mittelmäßig
Einer Studie der Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton zufolge, hinkt Deutschland entgegen der Ambitionen der Politik bei der Nutzung von E-Government hinterher. 71 Prozent der Deutschen kennen die Internet-Angebote der Behörden entweder nur vom Hörensagen oder gar nicht. Nur fünf Prozent der Bürger nehmen die Möglichkeit ihre Verwaltungsangelegenheiten, wie die Einkommensteuererklärung, die KFZ-Zulassung oder die Arbeitssuche, online zu erledigen, wahr. Damit bewegt sich Deutschland im internationalen Mittelfeld.

Internetaffine Altersgruppe will mehr Online-Angebote
Die Altersgruppe der 14- bis 39-jährigen, die als internetaffin gelten, möchte das Internet noch stärker für Behördenkontakte nutzen können, mehr als 20 Prozent wünschen sich mehr Online-Angebote. Der Hauptgrund, der gegen die Online-Nutzung von Behörden-Angeboten spricht, ist die Angst vor mangelnder Sicherheit. Dies gaben ein Drittel der Befragten an. ... weiter
Mittelstand-IFRS: Field Tests in Deutschland veröffentlicht
Am 6. März 2008 übermittelte das DRSC die Ergebnisse der SME-Field Tests, die in Deutschland durchgeführt wurden, an das IASB. An dem Projekt, das vom DSRC veranlasst wurde, nahmen insgesamt 15 Unternehmen und projektbegleitende mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften teil. Der BDI und PwC unterstützten das DRSC bei der Projektorganisation. Die Ergebnisse des Projekts umfassten dabei zunächst ausführliche Einschätzungen der Unternehmen und begleitenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bezüglich der Inhalte und der Anwendbarkeit des Standardentwurfs für kleine und mittelgroße Unternehmen (ED-IFRS for SMEs), der vom IASB vorgelegt wurde. Die Hälfte der Unternehmen erstellte darüber hinaus einen Probeabschluss nach diesem ED-IFRS for SMEs; diese Unterlagen wurden dem IASB ebenfalls zur Verfügung gestellt. Die Erfahrungen der Probeabschlusserstellung sowie die Ergebnisse zahlreicher Diskussionen mit den beteiligten Unternehmen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ... weiter
CESR rät der EU-Kommission zur Annahme der US-GAAP
Der Ausschuss der europäischen Wertpapieraufseher (CESR – The Committee of European Securities Regulators) hat der EU-Kommission geraten, die amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften, die US-GAAP, anzunehmen. Nachdem die SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) schon Ende 2007 entschieden hatte, nach IFRS erstellte Abschlüsse ausländischer Unternehmen ohne Überleitungsrechnung anzuerkennen, sah entsprechend der EU-Binnenmarktkommissar McCreevy auch die Akzeptanz der US-GAAP für den EU-Raum für 2008 vor. Die Empfehlung des CESR geht auch auf Entsprechenserklärungen hinsichtlich der Chinese and der Japanese GAAPs ein. ... weiter
Kostenloser Ratgeber: Internetrecht im PDF-Format

Der Universitätsprofessor Thomas Hoeren hat am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster einen 580-seitigen PDF-Ratgeber veröffentlicht, den er in regelmäßigen Abständen aktualisiert, weil entsprechende Fachbücher meist schon wieder veraltet sind, wenn sie erscheinen.

Die Rechtsbereiche Domainrecht, Immaterialgüterrecht, Wettbewerbsrecht, E-Commerce-Recht und Datenschutzrecht könnten vor allem für im E-Business tätige Unternehmen irgendwann einmal wichtig sein. Interessenten können die aktuelle Rechtslage kostenlos im Internet herunterladen. Allerdings gäbe es trotz der Verbreitung über das Internet wegen der Fülle des Rechtsgebiets „Internetrecht“ keine Garantie dafür, dass alle Informationen wirklich stimmig sind, so Hoeren in seinem Vorwort.

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IAS 32 Finanzierungsinstrumente neu gefasst
Der Standard IAS 32 Finanzierungsinstrumente ist sehr wichtig für die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital. Er wurde jetzt von International Accounting Standards Board (IASB) überarbeitet und veröffentlicht. Die Änderungen konzentrieren sich vor allem auf Kritikpunkte von deutscher Seite, denen zufolge gesellschaftsrechtliches Kapital wegen der Kündigungsrechte der Gesellschafter als Verbindlichkeit zu werten ist. Durch die Neufassung ist es möglich, dass kündbare Instrumente unter bestimmten Voraussetzungen als Eigenkapital bewertet werden. Diese Voraussetzungen wurden zum vorigen Entwurf stark verändert. So können deutsche Personengesellschaften jetzt in der Regel die Eigenkapitalklassifizierung ihres gesellschaftlichen Kapitals im IFRS-Jahresabschluss durchführen. Ab dem 01.01.2009 muss der neue Standard angewendet werden, er kann aber auch schon vorher angewendet werden. Die europäischen IFRS-Anwender können dies aber erst tun, wenn die überarbeitete ... weiter
IFRS-Abschlüsse für Ausschüttungszwecke geeignet – aber Sicherungsmaßnahmen nötig
KPMG Deutschland hat eine Studie für die EU-Kommission durchgeführt, nach der sich IFRS-Abschlüsse auch für Ausschüttungszwecke eignen, allerdings kann es dann zu einer so hohen Ausschüttung kommen, dass ein Unternehmen in seiner Existenz gefährdet ist, was vor allem auf die Anwendung von Fair Values zurückzuführen ist. Um die IFRS-Abschlüsse auch zur Ausschüttungsbestimmung nutzen können sind daher Sicherungsmaßnahmen notwendig. KPMG hat zu diesem Zweck bereits mehrere Möglichkeiten zur Anpassung des aktuellen Kapitalerhaltungssystems in der EU ausgearbeitet. Die Anpassung könnte in Form einer Reform, die einen Solvenztest für Unternehmen festlegt und sich auf die Sorgfaltspflicht der Unternehmensleitung beruft, oder sogar in Form einer Abschaffung des gesetzlichen Mindestkapitals erfolgen. Die Entscheidung liegt bei der EU-Kommission. Internationalisierung der Rechnungslegung wieder ein Stück näher gerückt
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DRSC macht Alternativvorschlag zur Eigen- und Fremdkapitalabgrenzung
In Zusammenarbeit mit den Standardsettern Dänemarks, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens sowie der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) hat das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e. V. (DRSC) ein Diskussionspapier veröffentlicht, in dem ein Alternativvorschlag zur Eigen- und Fremdkapitalabgrenzung gegenüber dem aktuellen IFRS-Ansatz gemacht wird. Der Ansatz beruht auf dem Loss Absorption Approach (Fähigkeit des Kapitals, Verluste zu tragen). Demnach wird das Eigenkapital als Risikokapital betrachtet. Eigenkapital ist demzufolge Kapital, das die Verluste eines Unternehmens absorbiert. ... weiter
SEC schafft IFRS-Überleitungsrechnung auf US-GAAP für ausländische Emittenten ab
Bereits im letzten Jahr hat die U.S, Securities and Exchange Commission (SEC) eine Verlautbarung veröffentlicht nach der die IFRS-Überleitungsrechnung auf US-GAAP für ausländische Emittenten abgeschafft werden soll. Dies ist ab dem 04.03.2008 der Fall. Wenn das Geschäftsjahr eines Unternehmens nach dem 15.11.2007 liegt und der Form 20-F IFRS Abschluss noch vor dem 04.03.2008 gemacht werden soll, so gelten die alten Regelungen inklusive der Überleitungsrechnung auf US-GAAP. Die Unternehmen, auf die das zutrifft, sind aufgerufen, die Mitarbeiter der Division of Corporate Finance zu kontaktieren, um diese Angelegenheit zu klären. ... weiter
IFRS 2 „Aktienbasierte Vergütungen“ überarbeitet
Der Standard IFRS 2 „Aktienbasierte Vergütungen“ wurde überarbeitet und vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht. Darin wird festgelegt, dass Ausübungsbedingungen nur Dienstbedingungen und Leistungsbedingungen sind. Außerdem gelten die Regeln zur vorzeitigen Beendigung unabhängig von demjenigen, der den anteilsbasierten Vergütungsplan beendet, also vom Unternehmen oder einer anderen Partei, was bisher nicht der Fall war. Einige Ergänzungen gab es bei der Implementation Guidance. Der Standard muss ab dem Geschäftsjahr, das am 01.01.2009 oder später beginnt, angewendet werden, kann aber auch schon eher genutzt werden. ... weiter
Standards IFRS 3 und IAS 27 überarbeitet und veröffentlicht
Die Standards IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ und IAS 27 „Konzern- und separate Einzelabschlüsse“ wurden vom IASB (International Accounting Standards Board) überarbeitet und veröffentlicht. Die Veröffentlichung stellt den Abschluss des Projekts „Business Combinations II“ dar. US-GAAP-Bilanzierer am meisten von Änderungen betroffen
Vor allem Unternehmen, die nach US-GAAP bilanzieren, sind von Änderungen betroffen, da die US-Standards durch einige Regelungen aus dem momentan gültigen IFRS 3 erweitert werden. Die Annäherung von IASB und FASB hört bei der Neuregelung der bilanziellen Darstellung von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter auf. Der IFRS 3amend räumt bei der Bewertung solcher Anteile ein Wahlrecht zwischen dem Fair Value und den anteiligen identifizierbaren Nettovermögen ein, womit der Kritik an der Einführung der Full-Goodwill-Methode Tribut gezollt wird. Der Großteil der anderen Änderungen ... weiter
Aktienkurse steigen bei bar finanzierten Unternehmenstransaktionen
Unternehmenstransaktionen, die bar und von Unternehmen mit geringem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) durchgeführt werden, können ihren Aktienkurs und ihren Unternehmenswert deutlich höher steigern als Unternehmen, die ein hohes KGV aufweisen und Transaktionen mit Aktien oder gemischt bezahlen. ... weiter

Deutscher Standardisierungsrat verabschiedet zwei neue Standards 17 und 15a

Am 07.12.2007 wurden die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) 17 „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder“ und 15a „Übernahmerechtliche Angaben und Erläuterungen im Konzernanlagebericht“ verabschiedet. Für die Bekanntmachung werden sie an das Bundesjustizministerium übermittelt. ... weiter
FASB veröffentlicht Ergebnisse des “Business Combinations II” als Standards
FASB, der US-amerikanische Standardsetter, hat die Ergebnisse des Projekts „Business Combinations II“ als Standards SFAS 141 (revised 2007) „Business Combinations“ und SFAS 160 „Noncontrolling Interests in Consolidated Financial Statements“ veröffentlicht. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem IASB durchgeführt. Die ebenfalls überarbeiteten Standards IFRS 3amend „Business Combinations“ und IAS 27amend „Consolidated and Separat Financial Statements“ müssen noch veröffentlicht werden. ... weiter
Unternehmensteuerreform macht Deutschland attraktiver für Investoren aus In- und Ausland
Die ab dem 01.01.2008 geltende Unternehmenssteuerreform hat das Ziel, den Standort Deutschland attraktiver für Investoren aber auch Unternehmen und Steuerzahler zu machen. ... weiter
IFRS 8 übernommen
Die Verordnung (EG) Nr. 1358/2007 wurde zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1725/2003 am 22.11.2007 von der Europäischen Union veröffentlicht. Die geänderte Verordnung betrifft die Übernahme internationaler Rechnungslegungsstandards. Durch die Änderung der Verordnung wird IFRS 8 Geschäftssegmente übernommen. ... weiter
Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2006 müssen elektronisch eingereicht werden
Durch das Inkrafttreten des Gesetzes über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) müssen die Unternehmen ihren Jahresabschluss für das Jahr 2006 erstmals in elektronischer Form beim elektronischen Bundesanzeiger und nicht, wie bisher, in Papierform bei den Registergerichten. Außerdem wurde die Strafe bei einem Verstoß gegen die Publizitätspflicht erhöht, jetzt droht ein Ordnungsgeld zwischen 2.500 und 25.000 Euro. ... weiter
Finanzmarktrichtline-Umsetzungsgesetz macht EU-Richtlinie zum nationalem Recht
Durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz, das ab dem 01.11.2007 gilt, wird die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente in nationales Recht übernommen. In Zukunft werden Anlageberatung, Dienstleistungen im Zusammenhang mit Warenderivaten und der Betrieb eines multilateralen Handelssystems eigenständige Wertpapierdienstleistungen sein. Damit hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auch hier die Aufsicht und die Anbieter haben den Vorteil des erweiterten europäischen Passes der EU-Finanzmarktrichtlinie. So ist die Zulassung einer Wertpapierfirma eines EU-Mitgliedsstaates in allen Mitgliedsstaaten gültig. Für Handelsplattformen, also Börsen oder multilaterale Handelssysteme gelten neue Regeln bezüglich Vorhandels- und Nachhandelstransparenz. Das Gesetz bringt für die Finanzdienstleistungsindustrie in Bezug auf die Ausführung von Wertpapiergeschäften eine Reihe neuer Herausforderungen bei der Organisation, den Wohlverhaltensregeln und der Pflicht zur bestmöglichen Ausführung mit sich. ... weiter
IDW: IFRS für KMUs ungeeignet zur Anwendung durch KMUs
Der IDW übt einige Kritik an dem Entwurf eines IFRS für KMUs, da dieser in der vorliegenden Form keine Alternative für KMUs darstellt. Die Modernisierung des HGB, die mit dem BilMoG durchgeführt werden soll, ist da schon eher eine Lösung, da die Aussagekraft der Rechnungslegung in etwa dieselbe wäre, aber der Abschluss sehr viel einfacher zu erstellen ist und der Umstellungsaufwand geringer wäre. ... weiter
ICAEW veröffentlicht Studie „Anwendung der IFRS und der Fair Value-Richtlinie in Europa“
Die Europäische Kommission hat beim Institute of Chartered Accountants in England und Wales (ICAEW) eine Studie zur „Anwendung der IFRS und der Fair Value-Richtlinie in Europa“ in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Dazu wurden die Jahresabschlüsse aus 2005 von Unternehmen aus 25 EU-Staaten untersucht. ... weiter
Bilanzmodernisierungsgesetzes wird für internationale Bilanzierungsstandards fit gemacht
Das BilMoG dient der Anpassung des deutschen Bilanzrechts an internationale Standards. Im Zuge dieses Gesetzes sollen Deregulierung und Kostensenkung, die durch eine Vereinfachung der Rechnungslegungspflichten sowie der Optimierung der Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses erreicht werden sollen, umgesetzt werden. ... weiter
Hedge Fonds Manager veröffentlichen Konsultationspapier
Die Hedge Fonds-Industrie hat auf die Forderungen und Bedenken der G8 und des Financial Stability Forums mit einem Konsultationspapier reagiert. Darin werden best practice standards festgelegt, deren Anwendung allerdings freiwillig ist. Der Kern dieser Standards ist die Optimierung der Offenlegung gegenüber Investoren. ... weiter
Befragungsergebnisse zum ED-IFRS for SMEs veröffentlicht

Das DRSC (Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee) hat zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Lehrstuhl „Financial Accounting and Auditing“ an der Universität Regensburg eine Befragung zum Thema Ed.IFRS for SMEs durchgeführt.

Befragungsergebnisse der KMUs wird hohe Relevanz beigemessen
Befragt wurden Unternehmen, die nach Definition des IASB kleine und mittelständische Unternehmen sind, nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 8 Millionen Euro. Das Ziel der Befragung war einerseits herauszufinden, welche Bilanzierungssachverhalte für die KMUs Relevanz haben und wie die Unternehmen die im Entwurf vorgesehenen Bilanzierungsmethoden sehen. Die Rücklaufquote betrug 10,3 Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse eine hohe internationale und nationale Relevanz bei der Normendiskussion haben wird.

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IASB-Entwurf ED 9 kann heruntergeladen werden
Ab sofort kann der IASB-Entwurf ED 9 Joint Arrangements heruntergeladen werden. Bis zum 11. Januar 2008 werden Stellungnahmen entgegengenommen. ... weiter
KPMG: Unternehmen befürworten EU-einheitliche Steuerbemessungsgrundlage
Die europäische Unternehmen befürworten die Einführung einer einheitlichen Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage, wie sie die EU-Kommission vorgeschlagen hat .Sie wären sogar für einen gesamteuropäischen Körperschaftssteuersatz, obwohl der von der Kommission bisher nicht angedacht ist. Die Gründe für die Befürwortung sind in Deutschland die Senkung des steuerlichen Erklärungsaufwands und der Kosten sowie eine Erhöhung der Planungssicherheit. Allerdings glauben nur wenige deutsche Unternehmen an eine baldige Einführung einer einheitlichen Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage. ... weiter
BMF veröffentlicht Referentenentwurf zum Risikobegrenzungsgesetz
Die vom Risikobegrenzungsgesetz betroffenen Verbände und Wirtschaftskreise haben von Bundesministerium der Finanzen einen Referentenentwurf zur Kommentierung erhalten. Der Gesetzentwurf sieht die Umsetzung der bereits im August vom Kabinett verabschiedeten Eckpunkte eines Risikobegrenzungsgesetzes vor mit dem Ziel, die Bereiche, in denen Finanzinvestoren tätig sind, vor unwillkommenen Entwicklungen zu schützen. Acht Maßnahmen müssen bei der Umsetzung der Eckpunkte ergriffen werden. Mehrere Gesetze müssen geändert werden
Im Zuge von sechs der Maßnahmen müssen Gesetze geändert werden, z. B. das Wertpapierhandelsgesetz. Die Änderungen umfassen in erster Linie Überarbeitungen (z.B. die Vorschriften zum abgestimmten Verhalten der Investoren, Meldepflicht in Bezug auf die Berechnung der Schwellenwerte), Konkretisierungen und Verschärfungen (z.B. die Folgen bei Verletzung der gesetzlichen Meldepflicht) der bestehenden Gesetze. Das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz werden geändert, ... weiter
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