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Die Erfolgsgeschichte des mobilen Internets geht weiter

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In allen drei Ländern der DACH-Region (Deutschland, Schweiz, Österreich) liegt die wochentägliche Medien- und Devicenutzung des Internets (Laptop/PC) auf Platz 1 (D: 90 Prozent, A: 89, CH:87). Mittlerweile hat das Smartphone zumindest in Österreich und in der Schweiz das TV mit jeweils 70 Prozent überholt, so dass das TV nur noch auf Platz 2 liegt. In Deutschland liegt das TV immer noch auf Platz 2 (70 Prozent), dicht gefolgt von dem Smartphone und dem Radio auf Platz drei mit 63 Prozent. Auch in der wochentäglichen Nutzungsdauer spiegelt sich der Trend zum mobilen Internet wider. Vergleicht man die Jahre 2014 und 2015, stellt man fest, dass die Internetnutzungsdauer per Laptop/Desktop gesunken (D: 10 Minuten, A: 20 Minuten, CH: 8 Minuten) ist. Im Gegensatz dazu ist die Smartphone-Nutzung gestiegen (D: 19 Minuten, A: 5 Minuten, CH: 14 Minuten).

Connected Commerce
Auch der Einkauf vor Ort wird durch die Internetnutzung beeinflusst. In der DACH-Region nutzen vier von zehn Onlinern das Internet, um sich über Kleidung, Accessoires und Schuhe zu informieren, bevor sie das Produkt tatsächlich im Laden kaufen (D: 38 Prozent, A:39 Prozent, CH: 39 Prozent). Auf dem zweiten Platz liegen die Elektrogeräte (D: 32 Prozent, A: 28 Prozent, CH:33) und die Computer liegen auf dem dritten Platz (D: 27 Prozent, A: 30 Prozent, CH: 30 Prozent). Es wird immer deutlicher, dass sich die Informationssuche immer mehr auf die mobilen Endgeräte konzentriert. Aber auch die Bestellungen und Buchungen der DACH-Onliner findet immer mehr über den Online-Kanal statt. Im Jahr 2015 sind in Deutschland die Einkäufe über das Smartphone oder Tablet von sechs Prozent auf acht Prozent gestiegen. In Österreich stiegen die Verkäufe von 4 Prozent auf 13 Prozent. Und in der Schweiz stieg die Zahl von sechs Prozent auf 12 Prozent.

Vorteile von Wearables sind noch nicht deutlich geworden
Intensiv beschäftigen sich die Onliner in den drei DACH-Regionen bereits mit internetfähigen Geräten wie Brillen, Kontaktlinsen und Armbanduhren. Smart Watches sind dabei in allen drei Ländern am bekanntesten (D: 65 Prozent, A: 63 Prozent, CH: 62 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgen die Fitnesstracker (D: 52 Prozent, A: 51 Prozent, CH: 50 Prozent). Und dicht dahinter liegen die Datenbrillen (D: 51 Prozent, A: 51 Prozent, CH: 56 Prozent). Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die DACH-Onliner Wearables eher ablehnen. Ein häufiger Grund dafür sind oft mangelndes Interesse, keine Nutzungsnotwendigkeit und das Fehlen eines persönlichen Mehrwertes. Viele finden Wearables auch oft zu teuer.

Für die Mediaanalyse das Online-Dashboard nutzen
Alle Ergebnisse der DACH-Studie werden vom BVDW, der IAB Österreich und der IAB Schweiz in einem Online-Dashboard zur Verfügung gestellt. Die Studie bietet grundlegende Potenzialanalysen und grundlegende Zielgruppen- und Länderauswertungen für die Jahre 2014 und 2015. In der Studie werden die Verschiebungen in der Internetnutzung im deutschsprachigen Raum deutlich. Die mobile Internetnutzung wird von immer mehr Usern genutzt. Es geht sogar so weit, dass die mobile Internutzung mittlerweile einen nicht unerheblichen Anteil an den Umsätzen der stationären Ladengeschäfte hat. Insbesondere werbetreibende Unternehmen können deshalb von den Ergebnissen der Studie profitieren. Zudem wird die Wirkung der werblichen Kommunikation durch die Möglichkeit über mehrere Werbekanäle zu sprechen gesteigert. Die Dachstudie bietet sowohl Ergebnisse zur digitalen als zur auch traditionellen Mediennutzung im Tages- und Wochenverlauf.  Dank dem Wissen über die verschiedenen Aktivitäten je nach Device ist es möglich Multiscreen-Kampagnen gezielt auf die Vorlieben der Nutzer zu zuschneiden. Des Weiteren verdeutlicht die Studie die aktuellen Trends in der Internetnutzung. Das mobile Internet ist nicht zu stoppen. Besonders das Thema Mobile Payment und die Produktinformationssuche spielen eine übergeordnete Rolle. Zudem werden Informationen in Bezug auf die Produktentwicklung und Vermarktung geliefert, welche für viele Branchen hilfreich sein könnten.
Quelle: http://www.bvdw.org/medien/gemeinschaftsstudie-von-bvdw-iab-sterreich-und-iab-schweiz-dach-region-wird-immer-mobiler?media=7195

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