News > Marktmonitor > Marketing & Kommunikation

Internationalisierung auf dem globalen Markt schreitet immer mehr voran

Anzeige
Für viele deutsche Unternehmen stellt die zunehmende Internationalisierung in der Zukunft eine Herausforderung dar, wenn man den globalen Anforderungen gerecht werden will. Die Studie „Going Global“ hat gezeigt, dass die Unternehmen den Anforderungen nur in einigen Bereichen gewachsen sind. Viele Unternehmen werden Unterstützung von Personalberatungen brauchen, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Aufgrund des weltweiten starken Wettbewerbs werden viele Unternehmen den neuen Anforderungen entsprechende HR-Strategie umsetzen müssen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass ein Strategiewechsel unumgänglich bleibt. Die Unternehmen müssen ihre Internationalisierungshemmnisse überwinden, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen.

Die Mischung macht's
Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Professionals und jungen Talenten. Es überrascht nicht, dass die Befragten ihre Talentmanagement-Prozesse verstärken wollen. Dadurch soll das Employer Banding verstärkt werden. Es gilt, den Faktor des Markenmanagements im Hinblick auf die Konkurrenz nicht zu vernachlässigen. Fast 70 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass der Mittelstand und die großen Unternehmen sich in Zukunft immer öfter um die gleichen Manager bemühen werden. Will man der Herausforderung erfolgreich entgegentreten, muss das HR-Management zu einem der wichtigsten Faktoren im internationalen Entwicklungsprozess werden. Um innerhalb der globalen Wertschöpfungskette bestehen zu können, sollte die weltweiten HR-Aktivitäten mittels relativ schlanker Prozessen umgesetzt werden. Besonderen Wert legen die Unternehmen auf die Internationalität ihrer Führungsriegen, wenn es um Investitionen im Bereich ihres Auslandsengagements geht.

Anforderungen an die Top-Manager steigen
Aus der Studie wird zudem deutlich, dass eine Veränderung bei den Anforderungen der Manager eingeleitet worden ist. Dieser Ansicht stimmen drei Viertel der Studienteilnehmer zu. Im Vordergrund stehen bei den Befragten Themen wie fachliche Kompetenz, interkulturelle Kompetenz (27%), Soft Skills (24%) und sprachliche Kompetenz. Besonders bei der Führung virtueller Teams innerhalb einer fremden Kultur werden die Führungsetagen immer mehr gefordert. Diese Teams zu steuern, ist für die Führungskräfte eine echte Herausforderung. In den meisten Unternehmen stellt die Suche nach geeignetem Führungspersonal für diese kulturell unterschiedlichen Teams eine der größten Herausforderungen dar. Zu den Anforderungen für Führungskräfte gehören insbesondere zwischenmenschliche Interaktion und die Fachkenntnis in Bezug auf technologische Kooperationstechnik. Ein Muss sind Fähigkeiten wie Aufgeschlossenheit, Vielseitigkeit und internationale Teamfähigkeit. Im Bereich der Top-Manager gab es in der Vergangenheit starke Veränderungen bezüglich des Anforderungsprofils.
Quelle: https://www.boyden.de/germany/de/media/9946/boydenstudie_going_globa/index.html

© 1998 - 2019 mediavalley