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Produkte in Zusammenarbeit mit dem Kunden verbessern

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Das Testing bei der Markteinführung von Produkten kann den Unternehmen bis zu 15 Prozent an Kosten ersparen. Zudem ergab die Studie von Deloitte, dass hierdurch auch die Kundenbindung gefestigt wird. Zusätzlich würden smarte Feedbackanalysen neue Einsparpotenziale bieten. Drei Faktoren sind bei der Untersuchung von Tools und Testingprozessen in der Technologie-, Medien- und Telekommunikations-Branche für eine Optimierung wesentlich. Zu den Faktoren zählen ein strukturierter Prozess zur Einbindung von Nutzerfeedback, der Einsatz relevanter Kommunikationskanäle und die Integration von Data Analytics. Im Zusammenspiel erreichen diese Maßnahmen eine kostengünstigere Entwicklung seriennaher Produkte und Dienste. Um die führende Stellung am Markt zu behalten, muss sich die deutsche Ingenieurskunst vom technisch Machbaren hin zum Kundenwunsch umorientieren. Werden die Verbraucher auch bei milliardenschweren Projekten eingebunden, lassen sich Kosten sparen und die Erfolgschancen erhöhen.  Der Markterfolg wird so planbar. Allerdings ist das Testing von Prototypen und Services entscheidend. Zur Marktreife kann das Produkt dann mittels Qualität, Funktionen sowie aufgrund von Bedienhinweisen durch den Kunden geführt werden.

Acht Faktoren für einen planbaren Markterfolg
Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Zugang zum Programm benutzerfreundlich gestaltet wird. Des Weiteren sollte der Kunde zum richtigen Zeitpunkt eingebunden werden. Der Tester sollte auch regelmäßig informiert werden. Die Analyse der Daten sollte nachvollziehbar und verständlich sein. Zusätzlich sollte bei der Einbeziehung von Testprofilen sichergestellt werden, das die Auswahl repräsentativ ist. Ein weiterer Faktor ist die Reichweite des Feedbacks. Es muss aber auch geprüft werden, ob die richtigen User über die richtigen Kanäle ihr Feedback geben. Und zuletzt sollten die Abläufe genau definiert werden, um späteres Feedback besser einbinden zu können.

Alle Kanäle für ein optimales Feedback nutzen
Beim Kundenfeedback gibt es viele Varianten, die mit einbezogen werden können. Mit Hilfe eines persönlichen Testzugangs können auf intuitive und komfortable Weise individuelle Rückmeldungen erreicht werden. Der Vorteil von Apps ist, dass sie es ermöglichen, über verschiedene Devices ein direktes, strukturiertes Feedback zu analysieren. Im Gegensatz dazu eigenen sich Foren für den permanenten Austausch zu Features und Lösungen. Eine umfassende Bewertung von Funktionen und Anwendungen bieten Surveys, diese verlangen allerdings eine möglichst genaue Teilnehmerdefinition. Früheres Anwenderfeedback wird durch Rückmeldungen aus Support und Aftersales Services mit eingebunden. Twitter und Blogs bieten als Social-Media-Kanäle ein breites Feedback, das allerdings erst einmal im Prozess nach seiner Bedeutung gewichtet werden muss. Zusätzlich kann auf indirekte Quellen wie Sensor- und Tracking-Daten zurückgegriffen werden.

Smart Data
Anhand automatisch hergestellter Informationen können Auslastungen und Vorlieben überprüft werden. Aufgrund der Digitalisierung entstehen in der heutigen Welt laufend elektronische Rückmeldungen zu Einsatz und Bewertung von Leistungen und Produkten. Data Analytics bietet die Möglichkeit, die vielen und unterschiedlichen Angaben zu verknüpfen und für ein sinnvolles Testing auszuwerten.
Quelle: http://www2.deloitte.com/de/de/pages/presse/contents/studie-2015-smarte-feedbackanalyse.html

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