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Viele Unternehmen haben bei der Umsetzung ihrer IT-Vorstellungen Probleme

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Viele Unternehmen bemängeln, dass ihre IT-Abteilungen bei der Implementierung neuer Technologien nicht zügig genug vorankommen. Gründe dafür sind oft die fehlende Unterstützung für Investitionen und eine falsche Bedarfsanalyse. 70 Prozent der Unternehmen weltweit sind der Ansicht, dass neue IT-Technologien wesentlich wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens geworden sind. Von diesen Unternehmen glauben nur 42 Prozent, dass ihre IT-Abteilungen die Integration neuer Lösungsansätze zeitnah vorantreiben.

Notwendigkeit der digitalen Transformation
Die Führungsetagen haben die Notwendigkeit der digitalen Transformation erkannt. Fast 90 Prozent der Befragten Entscheider gaben an, dass sie heute die strategischen Implikationen der Next Generation IT mehr berücksichtigen als noch vor einigen Jahren. Konkurrenzfähig hielten allerdings die meisten Firmen ihre IT-Abteilungen nicht. Und gerade mal die Hälfte der Entscheider hielt den Innovationsgrad ihrer IT-Abteilungen für gut oder sehr gut.

Ziele der digitalen Transformation
Zu den Hauptzielen von modernen IT-Lösungen gehören Unternehmensinnovationen und -wachstum. Weltweit hat man erkannt, dass neue Modelle für maximal flexible Rechenzentren und Netzwerke gebraucht werden, um Innovation, Agilität und Geschwindigkeit zu steigern. Vielen Unternehmen gelingt dies aber oft nicht, obwohl es in der heutigen Zeit immer notwendiger wird, in einem sich ständig ändernden Geschäftsumfeld schnell und effektiv reagieren zu können.

Oft scheitert der Wandel an internen Barrieren
Häufig gibt es neben den bekannten Defizienten, wie einer veralteten IT-Infrastruktur und Sicherheitsbedenken, drei wesentliche Faktoren, die für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit verantwortlich sind. Fast 50 Prozent der Unternehmen fehlt es an einer einheitlichen Strategie und der Unterstützung bei der Investition in neue Technologien. 40 Prozent der Unternehmen fehlt generell das Wissen über den tatsächlichen Bedarf und möglichen IT-Lösungsansätzen. Ebenfalls 40 Prozent gaben an, dass die Implementierung neuer Technologien ohne Probleme abläuft. Solche Änderungen stoßen allerdings nur bei 38 Prozent der Mitarbeiter auf Akzeptanz. Grundsätzlich glauben die Mitarbeiter aber an die Vorteile, die die Transformation des Rechenzentrums, die Nutzung der Cloud und die Einführung von hybriden IT-Modellen mit sich bringen. 70 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass solche IT-Lösungen die Agilität erhöhen und sich die Reaktionszeit verbessert. Die Kosteneffizienz wird nach Ansicht von 60 Prozent zudem auch erhöht und jeder zweite ist der Meinung, dass die Markteinführung neuer Innovationen durch die Unterstützung von IT-Modellen der Next Generation beschleunigt werden.

Planungs- und Entwicklungsstrategien für die Zukunft
In Zukunft sollen die Unternehmen mehr von der Planung zur Umsetzung übergehen. So lassen sich Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz sichern. Insbesondere wenn es um Kundenbedürfnisse und -zufriedenheit geht, sind veraltete Infrastrukturen nicht mehr zeitgemäß. Aus diesem Grund planen fast 50 Prozent der Befragten Unternehmen, ihr Rechenzentrum zu vergrößern und zu modernisieren. Auf hybride IT-Modelle und unternehmensinterne Rechenzentren wollen in Zukunft 44 Prozent der Unternehmen umsteigen.
Quelle: http://www.netzwerk-zeitung.de/2015/09/08/unternehmen-sind-nicht-in-der-lage-ihre-vorstellungen-von-it-der-naechsten-generation-umz-1959/

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