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Innovationen für das Industriegütermarketing

Festschrift für Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Backhaus zum 60. Geburtstag

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Innovationen für das Industriegütermarketing

Die Festschrift "Innovationen für das Industriegütermarketing" zum 60. Geburtstag des Industriegüter-Professors Backhaus wird von Prof. Dr. Joachim Büschken, Prof. Dr. Markus Voeth und Prof. Dr. Ralf Weiber herausgegeben. Das Buch diskutiert wo zukünftig innovative Forschungsergebnisse bzw. innovative Anwendungen im Industriegütermarketing  zu erwarten sind und nötig sein werden. Für die Festschrift haben insbesondere führende deutsche Wissenschaftler und Nachwuchswissenschafter der Marketingwissenschaft Beiträge zum Oberthema der Festschrift "Innovationen des Industriegütermarketing" verfasst.

Das Festschrift besteht aus vier Teilen, die sich über 498 Seiten erstrecken. Jeder Teil behandelt ein Oberthema, das von mehreren Topautoren mit unterschiedlichen Schwerpunkten behandelt wird. Beim ersten Teil geht es zunächst um die Einleitung in das Thema, die zum einen von den Herausgebern übernommen wird und zum anderen von der wissenschaftlichen B2B-Guru Prof. Dr. Wulff Plinke, der sich mit dem Phänomen der Business Schools auseinandersetzt. Im zweiten Teil setzen sich die Autoren mit dem Ausbau der theoretischen Findierung des Industriegütermarketings auseinander. Jüngere Wissenschaftler, wie Rolf Prof. Dr. Weiber und Prof. Dr. Rese versuchen einen Ausblick in die Zukunft zu geben und den Bogen zum Konsumgütermarketing zu schlagen mit der Frage, was die beiden voneinander lernen können. Im dritten Abschnitt, der sich in zwei Hälften teilt, behandeln zahlreiche Autoren die KKV-Forschung, die Forschung rund um Komparative Konkurrenzvorteile. Hierbei Marketingrößen wie Kleinaltenkamp auf die Identifikation von Komparative Konkurrenzvorteile ein und auf den Komparativen Konkurrenzvorteile und Geschäftsbeziehungen ein. So beschäftigt sich ein Abschnitt mit dem "Key Account Management "revisited", wo die Grenzen des Key Account Management aufgezeigt werden un die zukünftigen Herausforderungen formuliert werden. Der vierte und letzte Teil beschäftigt sich mit der Geschäftstypenforschung. In drei Unterkapitel gehen die Autoren auf Themen zu übergreifenden Aspekten und ausgewählten Perspektiven der Geschäftstypenforschung und der prozessorientierten Perspektive im Industriegütermarketing ein. So diskutiert Nachwuchswissenschaftler Prof. Dr. Jörg Freiling aus Bremen das Potenzial zwischen Entrepreneurship und Industriegütermarketing und Prof. Dr. Hermann Diller weist den Weg wie ein prozessorientiertes Industriegütermarketing aussehen könnten.

Die Festschrift ist natürlich sehr wissenschaftlich ausgestaltet. Aber dennoch sind die Thema insbesondere aus Kapitel 3 und 4 sehr interessant für Marketingleiter aus der Praxis. Da oftmals auch Orginalliteratur verwiesen wird, sollte man trotz einiger anschaulichen und praxisnahen Abbildungen ein wissenschaftliches Interesse an den Themen haben. Gerade die aufgegriffenen Themen geben Zündpunkte für Innovationen, die durch Führungskräfte aus dem Marketing realisiert werden können. Ein gelungene Festschrift für einen Führungskopf der Marketingwissenschaft.

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