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Cross Media Publishing

Konzepte für das Zukunftspublishing

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Cross Media PublishingKein E-Business-Thema außer Customer-Relationship-Management und Content-Management-System dominiert die Diskussion im E-Business-Bereich so stark wie Cross Media Publishing. Die IT-Welt steckt derzeit noch in den Kinderschuhen des Cross Media Publishing. Hans Fritsche hat die Grundlagen des Cross Media Publishing aufgegriffen und mögliche Konzept in seinem neuen Buch vorgestellt.
Im Vorwort klärt der Autor zuerst den Begriff des "Cross Media Publishing". Darunter wird die Mehrfachnutzung von Content für digitale und klassische Print-Medien über eine zentrale Datenbank verstanden. Nachdem Fritsche in seiner Einleitung die Grundbegriffe erklärt hat, startet er sein erstes Kapitel über die Grundlagen und die Geschichte der Drucktechnik. So stellt er auf gut 30 Seiten in einen kurzen Aufriss die Entwicklung von den ersten Höhlenzeichnungen bis zum Zukunftspublishing - dem Database Publishing - dar. Im nachfolgenden Kapitel behandelt Fritsch das Thema "relationale Datenbanken" und erklärt anhand von Access- und ThumbPlus-Beispielen wie Contentdaten verwaltet und zentral genutzt werden können. Daran schliesst sich eine Darstellung der Internet-Grundlagen und seiner Protokolle an. Fritsch stellt in diesem und im nächsten Kapitel sehr genau die Problematik sowie Lösungsansätzen beim Publishing mit HTML heraus. Nach der Behandelung des Publishing via PDF kommt er schließlich im sechsten Kapitel - recht spät - zur Idee des Cross Media Publishings. Anschließend folgt eine Einführung in den Aufbau von Cross Media Publishing System und der Bedeutung des XML-Standards. Der Autor stellt schließlich seine zuvor erläuterten Konzepte anhand des Content-Management-System Procis und der Datenbank Catbase 4 vor. Da Fritsch sich in seinen Erläuterungen und Beispielen sehr stark an Procis und Catbase 4 klammert ist es von Vorteil, dass man die Demoversionen kostenlos aus dem Internet herunterladen kann, um somit die Programme selbst zu testen. Im letzten Abschnitt gibt Fritsch schließlich Ausblicke auf die Folgen und Effizienz des Cross Media Publishing im Unternehmensalltag und verbindet seine Erläuterungen mit den Kommunikations- und Marketinggedanken von Unternehmen.
Für Fachkenner wird der Einführungsteil, in dem die Druckgeschichte und bestehende Publishinginstrumente dargestellt werden zu lang sein und der eigentliche Cross Media Publishing - Teil mit zwei sehr konkreten Beispielen zu kurz sein. Das Buch eignet sich sehr gut, um einen Überblick über die Publishingwege zu bekommen sowie die Idee und den Aufbau von Cross Media Publishing System zu verstehen. Letztendlich ist das Buch sehr gut und interessant geschrieben, aber Experten würden sich über mehr generelle Details, Erkenntnisse und mehr als nur zwei Systemvorstellungen sicherlich freuen. Da Cross Media Publishing ein sehr junges Thema ist, wird man sicherlich eine zweite Auflage und noch weitere Bücher zu dem Thema erwarten dürfen.
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