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Ajax von Kopf bis Fuß

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Ajax von Kopf bis FußMithilfe von Ajax (Asynchronous JavaScript and XML) wird eine Website leichtgängiger und vor allem schneller. Das hört sich gut und schön an, aber zunächst muss man die notwendigen Kenntnisse erwerben, und das ist nicht unbedingt so einfach. Aber mit Ajax von Kopf bis Fuß wird es dem Leser gelingen, sich mit Ajax vertraut zu machen und selbst zu programmieren.

Grundlegendes
Das Buch erschien 2006 in der ersten Auflage und umfasst 440 Seiten. Es ist in sieben Kapitel und einen Anhang gegliedert. Bevor der Autor sich dem eigentlichen Thema widmet, erklärt er, wie das Buch das nötige Wissen vermittelt. Die Methode beruht auf neurologischen Erkenntnissen. Im ersten Kapitel geht es dann darum, Ajax zu verwenden. Thema hier ist, wie der Webserver arbeitet, ein kurzer Einblick in PHP und Reloads. Weiter geht es mit der Vermittlung der "Sprache", hier lernt der Leser den Umgang mit Anfragen an verschiedene Browser, mit Bereitschaftsstatus und Statuscodes, außerdem einige Dynmic HTML-Tricks. Nach diesem Einstieg erfährt der Leser, was genau unter Asynchronität zu verstehen ist und wie man die Dinge asynchron angeht. Danach wird der Leser mit dem Document Object Model vertraut gemacht, mit dessen Hilfe sich Websites während des laufenden Betriebs aktualisieren lassen. Nach diesem Kapitel kann der Leser selbst an den Inhalten seiner Website arbeiten. Die DOM-Kenntnisse werden aber noch weiterentwickelt, sodass der Anwender selbst eine DOM-basierte Anwendung zu schreiben lernt. Weitere Themen sind das Senden von Daten an den Server mithilfe von POST, XML als weitere "Sprache" und ein Vergleich zwischen XML und JSON.

Einfach "runterlesen" gibt es nicht
Das Buch besticht durch seinen grundlegend neuartigen Aufbau. Es gibt so gut wie keinen Fliesstext im eigentlichen Sinne mehr. Alle Beispiele sind anschaulich in einer Art von Mindmap dargestellt, die sich aus den JavaScript-Beispielen und den dazu gehörigen Randnotizen zusammen setzen. Gerade diese Randnotizen sind es, die das Wissen auf anschauliche Weise vermitteln, denn die klassichen Referenzen auf dargestellten Programmier-Code erfolgen nicht mehr via "schauen Sie jetzt bitte in Zeile 20", sondern schlicht mit einem Pfeil. Auf diese Weise ist es sehr einfach, die richtigen Stellen vernünftig wahrzunehmen und zu verinnerlichen.

Wer zum Teufel ist Rufus?
Rufus ist der asynchrone Hund, mit dem die gleichnamige Technologie erklärt wird. Anhand einer kleinen Bildergeschichte mit zwei verschiedenen Ausgängen zeigt der Autor sehr schön das Konzept der Asynchronität von Serveranfragen. Dies geschieht ganz einfach durch die Darstellung der verschiedenen Zustände von Rufus' Herrchen, die mitunter recht unbequem sein können. Aber der Clou dieses Buches wäre verloren, würden wir hier weiter auf diese kleine Geschichte eingehen - Wir sagen ja beim Film "The Six Sense" auch nicht vorher, dass Bruce Willis einen Toten spielt...

Fazit
Das Buch vermittelt sein Wissen mit vielen Skizzen und Abbildungen zur Veranschaulichung. Außerdem ist es auf eine eher lockere Art geschrieben, sodass das Lesen Spaß macht. Der Leser ist immer wieder selbst gefordert, das Gelernte anzuwenden. Vor allem deswegen, weil der Autor sich nicht scheut, den ausprobierenden Leser in die eine oder andere "Falle" laufen zu lassen und so gleich am Ansatz der Erkenntniss weiter zu machen.

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